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Jesus nachfolgen Märchen, Hexen und Zauberer, Halloween u.a. in der Nachfolge Jesu

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Karibu15
 
 
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Pankratius
 
 
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Christagnos
 
 
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qdspieler
 
 
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Karibu15
 
 
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Lupercal
 
 
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Helghast
 
 
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einhandsegler
 
 
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manje
 
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Karibu15
 
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Irrwisch
 
 
23.11.15 11:03
Karibu15

Es war einmal ...

... ein Hirte. Der sperrte seine Schafe Tag und Nacht in einen Pferch aus Stacheldraht. So wollte er sie vor dem Teufel zu bewahren, der in der Welt sein Unwesen treibe und ein wahrer Wolf im Schafspelz sei. Der Hirte weidete seine Schafe nicht mehr auf grüner Aue und führte sie nicht mehr zum frischen Wasser. Sie bekamen stets die gleiche Kost und tranken, was vom Himmel regnete. Brach einmal ein Schaf oder ein ungestümes Lamm aus, so ging ihm der Hirte nicht mehr hinterher, um es zu retten. Vielmehr mahnte er die verbliebenen Schafe vor der Gefahr des Verlorengehens. Sein Stecken und Stab trösteten nicht mehr, ja, manchmal schlug er damit sogar zu, um ein Schaf bei der Herde zu halten. Dies, sagte er, geschehe aus Liebe, denn dieser Schmerz sei viel geringer, als dem Teufel zu verfallen.

Mit der Zeit wurde den Schafen die Welt außerhalb des Pferches fremd. Das immergleiche Gras in der Raufe war ihnen auch ohne frische Kräuter kostbare Gabe. Der Regen die beste Versorgung. Blieb er aber aus, so sahen sie ängstlich nach dem Hirten, warum er ihnen das Wasser verwehrte. Und noch etwas veränderte sich. Die Schafe erschraken vor dem sanften Sausen des Windes und den Schatten der Wolken. Sie misstrauten sich untereinander. Konnte nicht der Teufel nicht längst unter ihnen sein? Woran war er zu erkennen? War er vielleicht dieses Schaf oder jenes? Kam deshalb manchmal kein Regen, obwohl es sie dürstete? Und ohne es zu merken, begannen sie auch, dem Hirten zu misstrauen. Tief in ihrem Herzen waren sie verunsichert darüber, ob er sie wirklich beschützen könne. Mit Eifer zogen sie den Stacheldraht immer enger um sich, ganz egal, wie weh das tat. Sie hatten gelernt den Verzicht zu preisen und sich mit Schmerz zu erziehen. Der Hirte verschwand. Die Schafe brauchten ihn nicht mehr.

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