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Blickpunkt Missbrauchsstudie: „Bedrückend und Beschämend“

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Lucan-7
 
 
07.11.18 15:36
facepalm

Re: Missbrauchsstudie: „Bedrückend und Beschämend“

Es stimmt was nicht im "Geschäftsmodell Römisch-Katholische Kirche", wenn dort Missbräuche möglich sind durch einzelne, durchaus mehrere oder viele vielleicht derer, die da Seelsorger genannt werden und sich selbst so sehen.
Die Formen der Abhängigkeiten betroffener Kinder und Jugendlicher sind genau zu analysieren.
Die Formen von Machtausübung betreffender Priester ebenfalls.
Und man wird unschwer darauf kommen, dass priesterlicher Dienst versuchungsanfällig sein kann aufgrund der hierarchischen Struktur priesterlichen Handelns ("in Gottes Namen").

Nun ist es ja nicht so, dass Missbräuche nur in der zölibatär aufgestellten Priesterschaft und damit Kirche vorkommen, sondern auch in anderen Einrichtungen wie Sportvereinen, Kindergärten, Internaten u.a..

Immer aber sind die Strukturen von Macht und Ohnmacht auszudecken, die das Unfassbare möglich mach(t)en.

Dass es in der Römisch-Katholischen Kirche offensichtlich zu besonderen Häufungen von Missbräuchen gekommen ist, muss denen zu denken geben, die Priesternachwuchs ausbildeten und ausbilden.
Und es muss das Selbstverständnis derer infrage gestellt werden, die da Priester sind und sich an Kindern und Jugendlichen vergingen/vergehen.

Ja, Sündern muss vergeben werden können und muss vergeben werden. Das lehrt uns unser Glaube.
Sündern muss aber auch mit letzter Konsequenz geholfen werden, nicht mehr dieselben und ähnliche Sünden zu begehen, indem ihnen die Grundlagen für vergangenes Tun entzogen werden.
Und das muss meiner Einschätzung nach auf immer geschehen.
D.h. Priester mit nach gewiesenen Missbrauchstaten müssen aus allen priesterlichen Diensten entfernt werden.

Denn Priestertum ist Dienst an und mit Menschen.
Genau dieses dürfen solche nicht mehr erfüllen.
Und ihr Priestertum stellten sie ja nun auch selbst durch ihr Tun in Frage.
Laisierung oder gar Überprüfung der Gültigkeit der Priesterweihe - solches sieht das Canonische Recht vor.

Vigil

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