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13.09.18 08:17
OrleanderMitglied des Jesus.de-Teams
 
 
15.09.18 16:04
kahei2
 
 
01.10.18 20:49
Eddie78
 
 
29.09.18 10:55
Ralf_Maier
 
 
11.10.18 12:41
AnnaElbe
 
 
14.11.18 20:32
Tagesschimmer

Re: Reich trifft arm – was tun?

Mir ist in den letzten Jahren wichtig geworden, auch Worte ernstzunehmen, die uns aufrufen, für die eigene Freude und Zufriedenheit zu sorgen. Dabei ist mir einiges passiert, womit ich nicht gerechnet hätte.

Ich habe angefangen, besser zu essen - und unterstütze jetzt damit automatisch artgerechte Tierhaltung, biologisches und ökologisches Wirtschaften. Wenn man einmal die Entscheidung getroffen hat, so viel Geld dafür auszugeben, kann man auch auf soziale Aspekte achten.

Ich habe mich gefragt, was eigentlich meine Berufung ist und was konkret ich tun würde, wenn ich könnte - und mache verschiedene ehrenamtliche Dienste viel besser als früher die, in die mich andere Leute gestopft haben. Das kommt allen möglichen Menschen zugute, auch mal alten Leuten aus der Suppenküche und öfter Arbeitslosen und Geringverdienern.

Ich lebe in einer recht großen Wohnung und bezahle dafür Geld, das ich auch spenden könnte, einfach weil ich es mag. Dafür kann ich auch mal Gäste aufnehmen, die nicht das Geld für eine andere Übernachtung haben. Selbst meine Freunde mit einem Haus können das nicht so unkompliziert.

Ich glaube, dass gutes Geben nicht dauerhaft über Druck funktioniert. Dazu habe ich zu oft Christen gesehen, die mit Bedürftigen eine Art Symbiose gebildet haben, die beide in ihren Rollen gefangen hielt.

Aber wer in einer dankbaren Haltung leben kann, sich selbst liebt und für sich sorgen kann, hat von sich aus das Bedürfnis, einen Ausgleich zu schaffen, indem er Mangel beim Nächsten begegnet. Es muss einen ganz natürlichen Umgang damit geben, der beiden Seiten Freude und Menschenwürde zugesteht. Ich gebe z.B. fast nie einem Bettler etwas. Aber meinen ca. Zehnten verteile ich nach bestem Gewissen und das ist für mich stimmig.

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