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20.12.18 10:37
OrleanderMitglied des Jesus.de-Teams
 
 
20.12.18 15:45
kahei2
 
 
20.12.18 15:49
Irrwisch
 
 
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Bernd2
 
 
27.12.18 01:20
pvm
 
 
27.12.18 05:53
Sterbender

Re: Den Armen gehört das Himmelreich

Clayzum BeitragEs geht m.E. um die innere Haltung für dieses Reich Gottes: Alles, was ich bin und habe, ist mir von Gott geschenkt;


Es geht wirklich um unsere "innere Haltung". Es gibt ja den bekannten Bibelvers, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Himmelreich kommt. Das Nadelöhr ist keine sprachliche Übertreibung und nicht gleichnishaft gemeint. Vielmehr bezeichnet es das kleine winzige Türchen an einer Stadtmauer zur Zeit Jesu, durch das man nur in gebückter Haltung durchgehen konnte. Wer hineinwollte abends/nachts, wenn das große Tor schon verschlossen war, musste sein Kamel, seine Reichtümer und Habseligkeiten draußen lassen. So meine ich, können wir nur uns selbst mitnehmen, nur unseren geistlichen Leib (unsere Seele), wenn wir (sterben und ) zu Gott kommen. Vielleicht ist mit Armut nicht unbedingt eine wirtschaftlich bescheidene Situation gemeint, sondern den inneren Werten Priorität einzuräumen. Es geht um inneren Reichtum.

Ich mag bei mir keine fromme Überheblichkeit, obwohl sie mir nicht fremd ist. Ich kann, wie geschrieben, nur mich selbst mitnehmen. Über mich und alle Menschen sagt die Bibel aber: "Wir sind allzu mal Sünder und mangeln den Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten".

Ich habe mich in so manchen Lebenssituationen eher in der Person des Verlorenen Sohnes oder des Verlorenen Schafes gesehen. Nicht ich habe Gott gefunden, sondern er mich. Nicht ich bringe die Eintrittsberechtigung zum Neuen Himmel und zur Neuen Erde mit, sondern Jesus Christus hat sie an der himmlischen Abendkasse bereits hinterlegt, weil er meine Sünden ans Kreuz genagel hat. Leider habe ich diese Einsicht nicht immer, oder ich ignoriere sie, aber das ist eben menschlich.

Gott ist mir in meinem Leben immer mit ganz viel Liebe uns Sanftmut begegnet, obwohl ich dies - menschlich gesehen - eher selten verdient habe. Allerdings ist Gottes Liebe nicht seine Schwäche, sondern eine Stärke, so wie Jesus Tod am Kreuz - menschlich gesehen - Schwäche war, in Wirklichkeit aber eine den Tod gesiegende Liebe.

Natürlich sind auch die wirtschaftlich Armen gemeint, die vielen Menschen, die auf Müllhalden überleben und in Slums wohnen, die hungern und denen jede Form eines menschenwürdigen Lebens nicht möglich ist. Ich würde zu dieser Kategorie Menschen auch diejenigen rechnen, die mit oder ohne unsere Schuld auch großen Schaden an ihrer Seele genommen haben.

Liebe Grüße
Bernd2

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