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20.12.18 10:37
OrleanderMitglied des Jesus.de-Teams
 
 
20.12.18 15:45
kahei2
 
 
20.12.18 15:49
Irrwisch
 
 
20.12.18 19:24
Ungehorsam
 
 
20.12.18 16:13
Katy3
 
 
20.12.18 19:32
Ungehorsam
 
 
20.12.18 22:14
Katy3
 
 
21.12.18 17:20
Ungehorsam
 
 
22.12.18 02:32
Suzanne62
 
 
24.12.18 08:50
Eddie78
 
 
04.01.19 07:27
Sterbender
 
 
20.12.18 16:29
Vigil
 
 
20.12.18 18:46
pvm
 
 
20.12.18 22:12
Katy3
 
 
20.12.18 23:06
pvm
 
 
21.12.18 19:39
Clay
 
 
22.12.18 00:38
Bernd2
 
 
22.12.18 23:18
Clay
 
 
22.12.18 23:54
Bernd2
 
 
23.12.18 00:09
Clay
 
 
22.12.18 02:43
Suzanne62
 
 
22.12.18 23:28
Clay
 
 
23.12.18 00:50
Bernd2
 
 
23.12.18 01:12
Suzanne62
 
 
23.12.18 23:53
Bernd2
 
 
24.12.18 01:11
Suzanne62
 
 
24.12.18 07:58
Irrwisch
 
 
24.12.18 10:29
Ungehorsam
 
 
24.12.18 13:50
Suzanne62
 
 
26.12.18 01:15
Bernd2
 
 
04.01.19 00:23
Bernd2
 
 
24.12.18 09:58
Sterbender
 
 
24.12.18 13:31
Sterbender
 
 
27.12.18 00:39
Bernd2
 
 
27.12.18 05:42
Sterbender
 
 
28.12.18 00:33
Bernd2
 
 
27.12.18 01:20
pvm
 
 
27.12.18 05:53
Sterbender

Jesus hat ein ganz anderes Bild von Gott offenbart

Hallo Sterbender,
etwas verspätet habe ich deinen Thread gelesen. Dazu meine feste Überzeugung nachfolgend:

Jesus ist für die Armen und damit auch den Randsiedler der damaligen Gesellschaft gekommen. Er hat mit den Zöllnern gegessen, mit den Ungläubigen ebenso, die Sünderin vor der Todesstrafe durch die Scheinheiligen bewahrt, die Menschen geheilt, Tote auferweckt, Liebe und sogar Feindeliebe gefordert, den Friedfertigen das Erdreich versprochen und stand gewissermaßen quer gegen alles damals angeblich Anständige sowie Angepasste. Er sagte, man müsse seinen Mitmenschen 77 x 7 vergeben (Gott tut das auch, jeden Tag). Diese Art der Vergebung bedeutet - und das ist radikal - daß Gott nie über uns den Stab bricht, und wir sollten versuchen das mit Anderen auch nicht zu tun. Bei uns zählt schon der gute Wille zur Versöhnung.

Er hat ein neues Bild, eine neue Vorstellung von Gott, vorgelebt und ausgesprochen. Die Pharisäer und Schriftgelehrten im Tempel, also die damaligen Theologen, waren vom Volk abgehoben und auch gehasst, hatten den Heiligen Tempelkult entweiht, machten ein Geschäft aus Religion und gebärdeten sich zudem noch korrupt und herrschten insgeheim mit den römischen Besatzern.

Jesus ursprünglich zu den Verlorenen Schafen des Gottesvolkes geschickt, hatte aber eine Botschaft für alle Menschen. Nämlich das Reich Gottes als einer Herrschaft der Liebe und Verantwortung. Wenn Gott Liebe ist und Liebe nicht zu töten ist, dann war und ist Jesus Christus die Liebe Gottes - die Verkörperung dieser Liebe ist in dem Menschensohn Jesus - und er ist auferstanden.

Das Alte Testament - besser das Erste Testament - ist nicht ungültig; aber es wird erweitert. Neben Gottes erwähltem Volk sind jetzt alle Menschen erwählt ohne Verdienst und Würdigkeit.

Dies ist der ganze christliche Glaube - nämlich Glaube (die richtige christliche Lehre), Hoffnung (das Vertrauen auf Gott) und Liebe (als das allerwichtigste). Es kommt also nicht auf die reine Lehre (also nicht auf Dogmatismus und Fundamentalismus) an, sondern auf die Gottes- und Nächstenliebe.

Jesus Christus ist für alle Menschen am Kreuz gestorben und hat mit seiner Auferstehung die Versöhnung mit Gott verdeutlicht. Wir wissen nicht, wie und wann Gott einen Neuen Himmel und eine Neue Erde schafft, aber diese Botschaft ist Hoffnung auch für die Hoffnungslosesten (Ich sage mal provozierend, Gottes Gericht ist schon am Kreuz gewesen, gegenüber einem Gott der Liebe sollte man nur noch dankbar sein). Angst ist nicht in der Liebe. Die armen Menschen auf den Müllhalden in den Slams werden genauso in Gottes neuer Schöpfung leben wie diejenigen, die es leider noch nicht begriffen haben. Eben weil Gott barmherzig ist. Die Hölle hat schon vor 2000 Jahren Insolvenz angemeldet, aber ihre Abwicklung dauert
noch. Bei einer Insolvenz gibt es oft für Schuldner einen Nullplan, d.h. e/sier hat null Euro, die Schulden zu bezahlen. Unsere Schulden hat Jesus bezahlt.

So sagte auch der Apostel Paulus: "Lasset euch versöhnen mit Gott".
Gott ist schon mit uns versöhnt, aber er berücksichtigt unseren Freien Willen, das auch anzunehmen.

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