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Bibel & Bibelstellen Die Bedeutung von Kyrios ??????? G2962 in seinen Verwendungen und Formen

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22.03.19 07:04
tf8
 
 
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Herbstrose
 
 
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andreas-wendt
 
 
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andreas-wendt
 
 
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andreas-wendt
 
 
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andreas-wendt
 
 
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andreas-wendt
 
 
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hamma
 
 
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andreas-wendt
 
 
27.03.19 18:52
tf8
 
 
14.04.19 16:03
tf8

Re: Herrschaftstitel

@tf8

Hallo tf8,

bitte, sieh es mir nach, dass ich aufgrund meines Alters dem Thema etwas hinterherhinke. Auch brauche ich Zeit, um das, was ich mitteilen will, mit Bibelaussagen zu belegen.

Dein jetziges Thema befasst sich mit gleichen Fragen wie beim Thema Trinitäts-FAQ. Hatte schon begonnen, dir zu antworten, weil Du dort geschrieben hast:

Es ist schon lange so, durch diesen thread, daß ich die ganze Bibel im Papierkorb entsorgen will.

Bloß das nicht! Du solltest das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Der Widersacher Gottes würde sich dann ins Fäustchen lachen, dich so weit gebracht zu haben. Du willst doch deinen Gott und seinen Sohn erfreuen. (Spr. 27:11)

Lies bitte Sprüche 2:1-5. Dort wird uns geraten nach der wahren Gotteserkenntnis zu graben, wie nach Silber und Gold. Diesen Schatz zu heben kostet Zeit und Mühe, ist jedoch nicht vergebens, sondern trägt uns ewiges Leben ein (Joh. 17:1+3).

Der Streit und die Diskussionen um die Person unseres Herrn Jesus Christus ist der Fluch der bösen Tat, dass man den Gottesnamen „JHWH“ ca. 7000 Mal aus der Bibel entfernt und mit Adonai, Theos und Kyrios ersetzt hat. Leider fing das schon aus falschen Überlegungen im Judentum an. Das ist die größte Schmach, die Übersetzer und Leser dem göttlichen Autor der Heiligen Schrift zufügen, denn sie verschweigen damit seinen besonderen persönlichen Namen „JHWH“ (2. Mo. 3:14+15; Off. 22:18+19)

Dr. M. Luther hat ja versucht, dieses Armutszeugnis zu korrigieren, indem er darauf hinwies, dass mit „HERR“ in Großbuchstaben JHWH, = Jahwe = Iehova, die göttliche Majestät“ gemeint ist, im Gegensatz zu „Herr“, wenn von Jesus Christus die Rede ist.

In vielen Übersetzungen wird jedoch im NT nicht mehr die Großschreibung beachtet, wenn auf das AT Bezug genommen wird und dort vom HERR = JHWH die Rede ist. Das führt zu dem Dilemma, dass nicht mehr unterschieden wird, wann Herr für den Namen Gottes steht und wann für Jesus, den Sohn Gottes.

Ein gutes Beispiel dafür ist deine Frage: Und was heißt es nun in Matthäus 22,44?
Jesus nimmt auf Psalm 110:1 Bezug. Dort spricht der HERR = JHWH zum Herrn des Königs David.

Laut Dogmaformulierung:
So ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Heilige Geist Herr. Und doch sind es nicht drei Herren,
sondern ein Herr.

Wie passt das mit der Aussage in Psalm 110:1 zusammen, die Jesus zitiert in
Lk. 20:41-44 und Petrus in Apg. 2:34-36 und Paulus darauf Bezug nimmt in Heb. 1:3,13; und Heb. 10:12+13?

Eine inspirierte Äußerung über zwei Herren, die eine Identität nicht zulässt.
Genauso wie in Psalm 2, in dem von Gott JHWH und seinem Gesalbten gesprochen wird, zu dem er sagte:

Ps. 2:8 Fordere von mir alle Völker, ich schenke sie dir; die ganze Erde gebe ich dir zum Besitz.

Innerhalb der Gottheit schenken und fordern, zum Besitz und Erbe erhalten, wo Gott doch alles gehört?

Vergleiche mal die verschiedenen Bibelübersetzungen. Wo im AT der HERR in Großbuchstaben für JHWH, den Vater verwendet wird, wird er im NT unterschlagen und einfach mit Herr ersetzt.

Wie beim Thema Trinitäts-FAQ so wird auch hier die Ansicht vertreten, aufgrund der Aussage im Philipperbrief, dass Gott der Vater seinem Sohn Jesus
"den Namen gegeben hat, der über alle Namen ist, sodass jede Zunge bekennen muss, dass Jesus Kyrios ist."

Damit sei schon lange vor jedem Trinitätsdogma, gesagt, dass Jesus zu Recht den Namen Gottes, den Namen JHWH =Jahwe trägt.

Zitat aus dem angegebenen Link:
https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/herr-adonaj-kyrios/ch/f58e08c803b337e39a7039d55c6ac00e/

3.2. Kyrios „Herr“ im Neuen Testament


In Phil 2,9 heißt es, dass Gott Jesus „den Namen gegeben hat, der über alle Namen ist“, und in der Klimax des Hymnus, Phil 2,11, lesen wir, dass Jesus Christus „Herr“ ist (hier artikellos als Prädikatsnomen, was nur Nähe zu Gott, aber nicht Identität bedeutet). Auch die aramäische Formel „Maranata“ (1Kor 16,22) aus dem Mund des Paulus, die „unser Herr, komm!“ oder „unser Herr kommt“ bedeutet, ist am ehesten an den auferstandenen Christus gerichtet und keine Übernahme des Gottesnamens. Jesus wird im Neuen Testament nicht mit Gott identifiziert (vgl. Fitzmyer, 817; 1Kor 8,6 und die Anrede „Abba“ „Vater“ aus dem Munde Jesu [Mk 14,36]), sondern als Herr anerkannt, in dem und durch den Gott gewirkt hat. Auch schwingt in der Bezeichnung Jesu als kyrios mit, dass dieser der Herr ist und nicht etwa die römischen Kaiser oder Götter, die zeitgleich ebenfalls als kyrios bezeichnet wurden (vgl. 1Kor 8,6).


Um den Philipperbrief 2 richtig deuten zu können, muss man alle Verse von 6-11 in Betracht ziehen, um zu verstehen, was uns der Apostel Paulus erklären wollte:

Phil. 2:8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, (die Verstorbenen, die auferstehen werden)
11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wie der Zusammenhang zeigt, hat Gott dem Sohn seinen erhöhten Namen (Benennung, Rang gegeben = geschenkt = verliehen. (siehe verschiedene Bibelübersetzungen).
Und das darum, weil er sich selbst erniedrigte und Gott gehorsam war bis zum Tode.

Auch der Apostel Petrus sagt in seiner Pfingstrede:
Apg. 2:36 Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

Der Sohn Gottes besaß demnach vor seiner Menschwerdung weder den Namen JHWH noch den Würdetitel Herr.

JHWH ist der Eigenname des Gottes und Vaters von Jesus, um dessen Heiligung uns Jesus beten lehrte, und den er den Seinen offenbart hat und offenbaren wird. (Mt. 6:9; Joh. 17:6+26; Ps. 22:22 Heb. 2:12; Apg. 15:14-18)

Es ist der Name, der allein im absoluten Sinne über alle anderen Namen steht und Gott der Vater für sich allein beansprucht. (2. Mo. 3:15; 34:14; Jos. 24:19; Mt. 4:10; Ps. 83:19)

Der Name oder Benennung, die der Sohn Gottes verliehen bekam, steht über dem Namen oder der Benennung jedes anderen Geschöpfes. Die ganze Schöpfung muss seine hohe Stellung anerkennen.
Er wird auch Herr der Herren und König der Könige genannt. (Off. 17:17).

In Phil. 2 ab Vers 9 ergeht die Aufforderung, dass sich jedes Knie vor Jesus beuge, weil er den Heilsplan ausgeführt hat, den Gott nach dem Sündenfall für die Nachkommen Adams zu ihrer Rettung aus dem Tod durch ihn vorgesehen hat.

Joh. 3:16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Apg. 4:12 Jesus Christus und sonst niemand kann die Rettung bringen. Auf der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir gerettet werden könnten.« (Joh. 14:6)

Dadurch, dass wir dem „Namen“ Jesu — in Anerkennung seiner hohen Autoritätsstellung oder Gewalt — die gebührende Ehre und Achtung erweisen aus Dankbarkeit und Liebe, reihen wir uns unter diejenigen ein, auf die die Worte zutreffen:

‘Jede Zunge erkenne offen an, dass Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.’

Beachten wir aber, dass dies „zur Verherrlichung Gottes, des Vaters“, und aufgrund seiner Anordnung geschieht.

Die Aussage vom Apostel Paulus, dass Jesus Christus Herr ist und die Aussage vom Apostel Petrus, dass Gott ihn zum Herrn und Christus gemacht hat, lassen weiterhin erkennen, dass mit Herr nicht der Name Gottes JHWH gemeint sein kann, denn mit Christus = Messias = Gesalbter ist ebenfalls ein mit einem Titel verbundenes Amt zur Verherrlichung Gottes, des Vaters, nämlich - eine Herrschaft - zu verstehen.
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An mehreren Stellen sagte Jesus, dass er im Namen seines Gottes und Vaters JHWH gekommen ist und wiederkommen wird als sein Gesalbter, Gesandter und Richter der Welt. Tritt jemand im Namen eines Herrschers als sein Bevollmächtigter auf, ist er jedoch nicht der Souverän selbst.

Jesu Gott und Vater verlieh ihm diese große Machtbefugnis, und dadurch, dass wir sie anerkennen verherrlichen wir Gott. Sich Jesu Herrschaft nicht unterzuordnen hieße soviel wie, Gott JHWH selbst zu verwerfen. (Psalm 2 ganz)

Dies aus christlicher Liebe geschrieben
hamma

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