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Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

08.09.2018 18:32 Uhr

Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/von-jesus-lernen/

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

08.09.2018 23:18 Uhr

Ein interessanter Text, der viele Gründe zum Nachdenken aufzeigt.

"Vielleicht ist die Nähe zu Gott nicht nur etwas, das wir anstreben können, sondern auch etwas, das wir empfangen können."

Beides trifft wohl zu, wir sollten die Nähe zu GOTT anstreben u. ER wird uns dabei entgegenkommen.

"Wenn Vertrautheit auf gemeinsamen Erfahrungen beruht, dann ist die Menschwerdung Gottes die vielleicht größte Einladung zu einer engen Beziehung überhaupt."

Mir gefällt die vorangehende Schilderung, wie Jesus die Jünger mit SICH vertraut machte, was ER alles mit ihnen unternahm, damit sie IHN immer besser kennenlernen konnten.
Auch der Tagesablauf des Karmelitermönchs ist schön beschrieben, wie er mit Jesus den Tag gemeinsam bespricht u. verbringt.

Als Anregung für eine frischere Gottesbeziehung wirklich interessant.
Etwas schwerer finde ich es, die Kurve zu mitmenschlichen Beziehungen zu bekommen, die lt. Autor ja auch auf gemeinsamen Erfahrungen beruhen......und oft sehr weltlicher Natur sind, was dann selten jmd. begeistert, der nicht glaubt.

LG Geh-sieben

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

09.09.2018 15:27 Uhr

Mt 20, 28b ...Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

...Er ist bei uns wie bei den Jüngern.... wenn auch nicht körperlich sichtbar und anfassbar, so doch anwesend im Christen.
Und ER geht überallhin mit. Und von allen Seiten umgibt ER uns. Wie oft wird das ausgeblendet.

Der Artikel von John Ortberg gefällt mir sehr gut.... ganz zu lesen und auch abschnittsweise wie eine Tageslese durchzugehen und zu durchdenken, reinvertiefen., die eigenen Beziehungen in diesem Blickwinkel zu betrachten.

Wie nah darf mir Jesus kommen? Wie nah dürfen mir andere kommen? Wo ist Vertrauen nachhaltig zerstört worden und fällt schwer? Wo ist zuviel Offenheit, um auch wahrgenommen zu werden? Wo sind zu wenig Grenzen und Ruhephasen?

Hinter dem link zu seinem Buch ist auch eine Leseprobe verborgen.
Mal reinlese...

aus der Leseprobe...

10.09.2018 15:11 Uhr

..der Autor war wohl ein ziemlicher Schmoller vor dem HErrn

Wie gut, dass Jesus nie schmollt.

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

11.09.2018 15:09 Uhr

deborah71zum BeitragWie nah darf mir Jesus kommen?

Wie nah mir Jesus oder der Vater kommen darf, hab eich mich noch nie gefragt. Aber wenn ich darüber nachdenke, dann sage ich: so nah wie nur möglich!
Meine Lieblingsverse sind Jesaja 66,10-14:
Freut euch mit Jerusalem und frohlockt über sie, alle, die ihr sie liebt; seid hocherfreut mit ihr, alle, die ihr über sie trauert!
Auf dass ihr saugt und euch sättigt an der Brust ihrer Tröstungen,
auf dass ihr schlürft und euch ergötzt an der Fülle ihrer Herrlichkeit.
Denn so spricht Jahwe:
"Siehe, ich wende ihr vollständige Wiederherstellung (shalom) zu wie einen Strom,
und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach,
und ihr werdet saugen;
auf den Armen werdet ihr getragen
und auf den Knieen geliebkost werden.
Wie einen, den seine Mutter tröstet, so werde ich euch trösten;
und in Jerusalem sollt ihr getröstet werden.
Und ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen;
und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras."

Gibt es ein Bild für die Beziehung Mutter-Kind, das größere Intimität ausdrückt, als das einer Mutter, die ihr Kind stillt? Damit vergleicht sich Gott bereits im Alten Bund im Bezug auf Israel. Aber es gilt genauso für uns im Neuen Bund, weil wir in den 'Ölbaum Israel' eingepfropft sind.

LG.
Clay

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

11.09.2018 15:50 Uhr

Danke für deine schönen Verse in diesem Zusammenhang.

In einem Gottesdienst leitete die Pastorin uns in das Thema Nähe zu Gott/Gott zu uns.... die genaue Formulierung weiß ich nicht mehr.
Jedenfalls stand ich an meinem Platz und konzentrierte mich darauf, hielt die Augen geschlossen..... und plötzlich wurde der Boden weich unter meinen Füßen und ich spürte mich überraschender Weise auf der Hand Gottes stehen.

Diese Wahrnehmung dauerte nicht lange... aber sie war überwältigend gut. Unvergesslich.

lg
Deborah71

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

13.09.2018 11:33 Uhr

Ja, ich bin dankbar für solche Momente, wo ich die Gegenwart des Vaters und seine Liebe spüre. Es berührt mein Herz und es rührt mich manchmal auch zu Tränen, weil es mich überwältigt. Wir haben einen großartigen Vater, und Er weiß immer den Zeitpunkt, wo wir es am meisten brauchen!

GBY
Clay

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

13.09.2018 12:01 Uhr

Weil du vom Vater sprichst... da fällt mir ein altes Lied ein...

Nimm mich bei der Hand Vater
https://www.youtube.com/watch?v=eP-9SuXIE_Y

ER kommt auch sanft mit dem Anspruch "Ich will mal mit dir reden... " wenn etwas der deutlichen Korrektur bedarf. Hab ich auch schon erlebt.... direkte Ansprache und nicht nur aus einem gelesenen Bibeltext oder einem Erkennen in einer Situation.

lg
Deborah71

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

13.09.2018 12:23 Uhr

Der Vater hat mich mal akustisch laut gewarnt, aber ich erkannte nicht, dass Er es war. So maß ich ihr keine Bedeutung bei und verunglückte, was Er hatte verhindern wollen. Jetzt weiß ich es. Manchmal wird man erst aus Schaden klug.

LG.
Clay

Falsches Forum

09.09.2018 22:22 Uhr

Dieser Beitrag wurde versteckt.

Grund: Deplazierte Diskussion gestrichen. Entsprechendes bitte per PM an mich - MfG Orleander

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

10.09.2018 09:54 Uhr

Allein schon der Titel freute mich sehr, weil es ja genau meiner Sicht meinem Weg von inniger Gottgemeinschaft durch konsequente beherzte Jüngerschaft Jesu Christi entspricht.

Wie will man den sonst Jesus ähnlicher werden, als durch das Umsetzen der ihm vom Vater im Himmel eingegebenen Lehren für ein Leben unter Führung durch seinen Hl.Geist?

Wer den Sohn ehrt, ehrt den Vater (nicht allein mit Worten, Lobpreisgesängen, sondern insbesondere auch dadurch, dass man IHM glaubt, dass der allein wahre Gott, der Vater im Himmel ihn geschickt hat um ihn und seine göttlichweisen Lehren auf Erden bekannt, weil sie zum Heil führen wo sie angewandt werden) und wer mit Jesus Hilfe, also getreulicher Nachfolge tatsächlich aus einstiger Finsternis in sein Licht kommt, selbst zu Licht wird wo Finsternis herrscht.

Jesus wusste, dass er bei den Oberen jener Zeit, Hohepriester und Schriftgelehrten absolut auf Unverständnis stossen wird, sie ihn gar für immer zum Schweigen bringen wollten. Doch er liess sich erst dann gefangen nehmen, als er seinen Auftrag von Gott erfüllt hatte und wusste, dass er nach 3 Tagen eh wieder auferweckt würde.

Johannes 17.3 Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. (1. Johannes 5.20) 4 Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte.

Welch grosse Liebestat. Jesus opferte sein Leben um seine jüdischen Glaubensgeschwister von deren Sünde zu erlösen, um sei abzubringen, Unschuldige zu töten, und ihnen den Weg aus der ihnen auferlegten Finsternis ins Licht Gottes zu zeigen, ja vorzuleben.

Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottbeziehung.....wie wahr und erlebbar.

lg lulute

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

10.09.2018 16:25 Uhr

Wie Jesus tut, was er den Vater tun sieht (Joh 5,19), sollen wir tun, was wir Jesus tun sehen. Das ist ein wesentlicher Schlüssel zur praktischen Jesus-Nachfolge, ohne sich selbst mühsam abzustrampeln.

Dabei ist allerdings die Jesus-Beziehung überaus wichtig, die im Hier und Jetzt den Ewigen Jesus erfahren lässt und zum Vorbild werden lässt. Außer Jesus gibt es kein Vorbild und auch kein gleichwertiges Gebot, was wir befolgen könnten.

Nicht jedermanns Sache

10.09.2018 16:55 Uhr

Mich hat die Lektüre dieses Artikels zunächst mal heftig heruntergezogen - wird doch hier etwas abverlangt, was ich nicht leisten kann und will.
Bei genauerem Nachdenken komme ich aber zu dem Schluss, dass ich das gar nicht leisten muss.

Die zwölf Apostel taugen nicht als Vorbild für alle Christen.
Schon zu seinen Lebzeiten hat Jesus ja nicht von allen Menschen, denen er begegnet ist, verlangt, dass sie mit ihm im Land herumziehen.

Die von ihm Geheilten durften in ihr normales Leben zurückkehren.
Die allermeisten Menschen, die ihm zugehört haben, sind danach wieder nach Hause gegangen und haben vielleicht versucht, das Gehörte in ihrem Alltag umzusetzen, so weit möglich.

Auf mich selbst übertragen ziehe ich den Schluss, dass es nicht verwerflich ist, wenn ich die im Text beschriebene "enge Gemeinschaft" nicht hinbekomme. Ich glaube, das ist einfach nicht jedermanns Sache.

So habe ich in meinem Wochen- und Tagesablauf immer wieder Zeiten, in denen ich Jesus begegne: sonntags in der Messe im Wort und Sakrament, im täglichen Gebet der Laudes, Vesper und Komplet sowie in der Bibellese. Und danach kehre ich wieder in den Alltag zurück und versuche, das Gelesene und Gehörte in meinem Leben umzusetzen.

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

10.09.2018 18:00 Uhr

Ich tat mir ein wenig schwer, die Intention des Artikel zu erfassen. Was kann ich für mich heute daraus lernen wie Jesus mit seinen Jüngern umging?

Wenn man jemanden liebt, dann will man Zeit mit ihm verbringen. Das ist doch ganz normal. Insofern ermutigt uns der Artikel Zeit mit Jesus zu verbringen und ihn dort zu suchen, wo man ihn zunächst nicht vermutet. Das leuchtet mit ein, und ermutigt mich. Ja, ich möchte mit Jesus leben und möglichst viel mit ihm erleben. Er soll mir doch alles in allem werden.

Der Artikel ermutigt auch Zeit zu schenken. Jesus hat seinen Jüngern Zeit geschenkt, auch wenn er unter Umständen seine Ziele ohne die Ausbildung der Jünger leichter hätte erreichen können. Das erinnert mich ein wenig an Kindererziehung. Wenn die Kleinen mithelfen, ist es oft mehr Last als Hilfe. Aber es ist eine Liebeslast. Eine die man gerne trägt, damit die anderen wachsen können.

Die 10.000 Stunden Regel scheint mir völlig willkürlich. Was heißt 10.000 Stunden. 10.000 Stunden verbracht mit Bibellesen, Beten, Gottesdienste? Oder auch Hilfe für andere oder in Gemeinschaft mit Jesus verbrachte Augenblicke, in denen man aber eigentlich etwas ganz anderes tat?

Der größte Missionar aller Zeiten war Paulus, und er war sicherlich nicht 10.000 Stunden mit Jesus zusammen (auch nicht im Geiste) ehe er sehr segensreich tätig wurde.

Soweit meine spontanen Gedanken.

Re: Von Jesus lernen: Der Schlüssel für eine enge Gottesbeziehung

10.09.2018 18:50 Uhr

Eine enge Gottesbeziehung kann ich nicht machen, es ist ein Geschenk.

Und dieses Geschenk kann für jeden Menschen anders aussehen. Weil

Gott sich auch in mich einfühlt, mich wertschätzt, ich darf anders sein.

Ich muss mich auch nicht mit anderen Menschen vergleichen. Gott hat

mit jedem Menschen etwas Besonderes im Sinn. Oft ist es verborgen

in meinem ganz eigenen Wesen, wer bin ich, so stehe ich in der

Beziehung zu Gott.

Jeder Mensch hat seine eigene Berufung von Gott, eine Berufung,

etwas in seinem Leben tun zu können, was kein anderer Mensch so

kann. Und ich bin gut genug, das zu tun, was mir von Gott aufge-

tragen ist.

Gestern hatte ich im Gottesdienst ein Gespräch mit jemandem, der

ganz begeistert von der Mission ist. Mir persönlich ist das auch

wichtig, aber jetzt nicht das Allerwichtigste.

Und wir haben gestaunt, wie uns GOTT unterschiedlich beruft.

Mir war und ist schon immer die Bergpredigt von Jesus sehr wichtig.

Die ganzen Seligpreisungen, arm sein können usw........................

Versuchen sanftmütig zu sein, reinen Herzens, ein Friedensstifter,

um Gerechtigkeit besorgt sein usw.

So hat jeder Christ seine eigenen Schwerpunkte, und wir müssen

nicht alle gleich sein. Meine eigenen Kinder selbst sind ja so was

von unterschiedlich..................................................................

Ich finde es gut, das ich als Kind Gottes einzigartig sein darf, und

du bist ja auch einzigartig.

Aber das wir uns immer mehr in unserer Einzigartigkeit annehmen

und wertschätzen, wir sind alle Gottes Originale, keine Kopien,

auch wenn wir es manchmal gerne anders hätten.


liebe Grüße,

hundemann


Nachtrag vom 10.09.2018 19:09:03


Gemeinsam sind wir Christen der lebendige Christus auf unserer Erde.
Jesus, in dem Gott Fleisch angenommen hat offenbart sich in unserem Wesen, vom selben Geist erfüllt, in einer ganz großen Vielfalt.............
mit vielen ganz unterschiedlichen Farben........................

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