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Politik, Wirtschaft & Soziales „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

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Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

Aleschazum BeitragBald nicht mehr.

Ich würde den Tag nicht vor dem Abend loben. Bislang verfällt das Land ja in eine Unordnung und man weiß gar nicht, was daraus wird. Das fängt mit einem neuen Referendum an, aber da müsste dann bei einer Rücknahme die EU zustimmen. Die Privilegien, die Thatcher für die Britten durchsetze. Würden wohl wegfallen. Eine andere Möglichkeit wäre GB vertraglich einen Status zu geben, wie Norwegen und die Schweiz es inne haben. Aber die sind vertraglich auch an künftige EU-Beschlüsse gebunden und können nicht mitreden. Zahlen müssen sie allerdings auch wie ein EU-Mitglied. Da hätte allerdings GB nichts gewonnen, denn die Bindung wäre, ohne als Mitglied dazuzugehören, fast identisch.

Aleschazum BeitragDann differenziere aber bitte dahingehend, daß Du mit der doppelten Staatsbürgerschaft erst dann ein Problem hast, wenn die zweite Staatsbürgerschaft die eines Nicht-EU-Landes ist.

Die doppelte Staatsbürgerschaft war aus guten Gründen unerwünscht. Man hatte nur Ausnahmen. Länder, wie der Irak lassen nicht zu, dass ein Iraner seine Staatsbürgerschaft aufgibt. Da wurde es hingenommen.
Die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft war für den Koalitionsvertrag der in der vorherigen Legislaturperiode eine geforderte Voraussetzung. Für die damalige CDU war es eine Kröte, die zu schlucken war. Das damalige Argument war, es würde der Integration helfen. Schön wäre es ... Einiges sollte man nicht machen, um die Integration zu fördern, sondern vielmehr erst dann geschehen, wenn eine Integration vorhanden ist. Das betrifft die Staatsbürgerschaft genauso, wie den Bau einer Moschee, wo erst kürzlich deutlich demonstriert wurde, dass die Moschee keine Hilfestellung zur Integration ist, sondern vielmehr als Instrument eine Integration zu verhindern genutzt wird.
Ich schließe mich im Groben dieser Kritik an:
Daneben spielen in der Debatte über den "Doppelpass" auch Argumente bezüglich der Auswirkungen auf die Integration von Migranten eine wichtige Rolle. So wird argumentiert, dass doppelte Staatsangehörigkeit der Integration schade, weil sie verhindere, dass sich Zuwanderer und ihre Nachkommen ganz auf das Aufnahmeland sowie dessen Kultur und Werte einließen. Unterstellt werden Loyalitätskonflikte ("niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen") und die Instrumentalisierung von Doppelstaatlern durch die jeweiligen ausländischen Regierungen. Auch sei das Niveau der politischen Partizipation im Aufnahmeland geringer als bei Personen mit nur einer Staatsangehörigkeit. Abgelehnt wird ebenfalls die Hinnahme von Mehrstaatigkeit, um Einbürgerungen zu fördern, weil die Bedeutung der deutschen Staatsangehörigkeit für Integration generell überschätzt werde.

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/254191/doppelte-staatsangehoerigkeit-zahlen-und-fakten?p=all
Hinzu kommt, dass eine Staatsbürgerschaft auch etwas mit Identität zu tun hat. Bei der Einweihung der DİTİB-Zentralmoschee hatte ich allerdings nicht den Eindruck, dass die Moschee eine Integration fördert. Ich bin da auch nicht der Einzige und nicht wenige Befürworter des Bau wurden bitter enttäuscht.

Letztes Jahr im Sommer gab es ein Kontroverse innerhalb der SPD, ob in der Dritten Generation die doppelte Staatsbürgerschaft auch noch hingenommen werden soll. Sie näherte sich hier der CDU an. Also soll sie nicht.

Für mich gehört zur deutschen Staatsbürgerschaft auch, ob die Nachfahren ihr Leben frei gestallten können, oder nicht.
Vor kurzem habe ich mich mit jemanden unterhalten. Sie ist türkischer Herkunft und erzählte mir letztes Jahr, wie sie von zuhause abgehauen ist. Sie sagte mir, irgendetwas aus der Zeit, als sie ihre Familie verlassen hat. Ich fragte sie, weil ich die Erzählung noch vor Augen hatte, wie sie denn als Jugendliche alleine durchkam. Sie schaute mich mit großen Augen an und meinte, ich war damals 21 Jahre. Bei einem Türken ist es auch ein abhauen, wenn man mit 21 Jahren seinen Weg geht. Ich sollte verheiratet werden, denn es war bei mir spät. ... Ich war ein bisschen überrascht, weil ich vom Gespräch des Vorjahres von einer Jugendlichen ausging. Ich sagte, dann ging es dir insofern noch gut, weil dich deine Familie nicht getötet hat. Darauf ging sie nicht näher ein und sagte, ich hatte auch so unglaublich viel und lange Stress mit meiner Familie, weil sie mich terrorisierte. Am nächsten Tag sprach ich noch mal mit ihr und kurz war es wieder Thema. Ich sagte nur, es sei gut, dass sie sich von der Familie gelöst haben und ihre Kinder dem Alter entsprechend sich für ihren Weg entscheiden können. Hier stimmte sie mir lebendig zu.
Ich habe kein Problem damit, dass sie türkischer Herkunft ist und nun eine Deutsche. Ganz im Gegenteil, ich begrüße dies, aber diese Familienstrukturen, die über Generationen den Menschen die Freiheit nehmen, will ich nicht eingebürgert haben!
Falls von dir die Standardantwort kommt, bei uns war es früher aber auch schwierig, dann stimme ich dir zum Teil zu. Allerdings ist diese individuelle Freiheit eine Errungenschaft und als Staatsbürger ist diese Freiheit in der Verfassung verbrieft. Der Staat schütz meine Freiheiten und dies teils sogar international.
Mir ist es so egal, wie nur etwas, welcher Herkunft jemand ist, welcher Hautfarbe er hat, usw. Allerdings ist mir wichtig, dass es eine innere Zuwendung zu Deutschland gibt und die logische Konsequenz einer Einbürgerung ist, dass die Nachfahren im deutschen Volk aufgehen und nicht separieren. Ich halte einen Punker ausländischer Herkunft, der wahrlich nicht bürgerlich ist, für integrierter, als so manchen, der in seiner Familie nur eine arrangierte Ehe mit einem Moslem zulässt, mit Geschwistern und Angehörigen ein Überwachungssystem hat, aber deutsch spricht und regelmäßig arbeitet. Der Punker separiert sich auch, aber nicht, weil es seine Herkunft gebietet, sondern gemeinsam mit anderen, die eine andere, oder deutsche Herkunft haben. Ob ich seine Lebensart gut finde, ist eine andere Frage.
Aleschazum BeitragMein Kenntnisstand ist der, daß man die Entlassung aus der alten Staatsbürgerschaft nachweisen muß - es sei denn, diese ist gar nicht möglich, weil ein Staat seine Bürger nicht aus der Staatsbürgerschaft entläßt.

Das ist die alte Regel, bzw. war 1999 der Vorwurf, als die rot/grüne Regierung, ein "modernes" Einbügerungsrecht schaffen wollte. Die Opposition sprach damals sogar von Beihilfe zur Rechtsbeugung. Mir hat eine Türkin geschrieben, die sich einbürgern ließ, dass sie die Ausbürgerung beantragt hätte, aber die türkische Botschaft bislang keine Urkunde zugeschickt hat. Habe ich nur einmal in einer Mail gelesen, aber es kann auch sein, dass damals bewusst die Türkei die Ausbürgerung verschleppte.
Aleschazum BeitragIch denke, es ist ganz einfach so, daß da einfach ein Unterschied gemacht wird. Man überlege z.B. was los gewesen wäre, wenn McAllister und Barley keinen britischen, sondern türkischen Vater hätten.

Ich kann über Barley nichts sagen, weil ich nichts darüber gehört habe. Während McAllister Ministerpräsident war, hat er mehrfach dazu etwas gesagt. Er sagte, vereinfacht und gekürzt gesagt, dass er in Deutschland aufgewachsen ist, seine Familie in Deutschland lebt, er mit anderen Schotten noch traditionelles macht, dieses allerdings für ihn nur noch Nostalgie sei. Ich habe absolut kein Problem damit, dass er Ministerpräsident ist.

Aleschazum BeitragOder wenn Cem Özdemir, in Deutschland geboren und im Besitz nur einer Staatsangehörigkeit, nämlich der deutschen, Ministerpräsident von Baden-Württemberg würde.
Bei einem Türken, sähe es bei mir nicht anders aus. Özdemir ist ein Politiker, dem ich, wie du dir denken kannst in vielen Dingen nicht zustimme. Er ist türkischer Herkunft, seine Frau irgendwo aus Lateinamerika. Ich habe keine Zweifel, dass er zurecht im deutschen Bundestag ist. Auch muss er sich von seiner Herkunft irgendwie emanzipiert haben, oder kommt aus einem toleranten Elternhaus, der eine Entwicklung zuließ. Vielleicht auch beides. Ich habe keine Zweifel daran, dass er etwas anderes als ein Schwabe und ein Deutscher ist. Auch, wenn wir uns in Fragen, wie Einbürgerung und erst Recht doppelte Staatsbürgerschaft unterscheiden. Ich weiß nicht, welche Form von Staatsbürgerschaft er hat, aber bin mir ziemlich sicher, wenn eine doppelte Staatsbürgerschaft nicht möglich wäre und Deutschland genauso ein demokratisches freies Land ist, dass er sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entscheiden würde. Auf seine Art lebt er ja quasi schon beruflich für Deutschland. Auch, wenn zu so mancher Meinung mir die Fußnägel hochrollen. Hinter den Kopf von Özdemir kann ich natürlich nicht schauen.
Aleschazum BeitragLeute mit türkischem Hintergrund können deutsch sein und sich zu Deutschland bekennen

Selbstverständlich.

Aleschazum BeitragAch komm. Wo hat sie denn gehetzt und Hass gesät? Weil sie keine deutsche Leitkultur erkennen kann?

Ja, hat sie und es würde ihr gut stehen, wenn sie sich entschuldigen würde und nicht wie ein AfD Politiker als Opfer hinstellt. Es war falsch, daneben abwertend und erniedrigend. In diesem Zusammenhang fällt mir gerade Enissa Amani ein. Ich weiß nicht, ob du die Sendung Hart, aber fair gesehen hast. Da war bei Amini eines mir aufgefallen. Sie sprach von einem neuen Deutschland. Einem Deutschland der Kulturen und Multikulti will ich nicht. Auch, wenn das Wort nicht mehr in dem scharfen Sinn, wie es die Grünen einst forderten, verwendet wird. Ich habe nicht vergessen, wie Claudia Roth damals, bei der Diskussion, ob, damals betraf es insbesondere Türken, Ausländer die deutsche Sprache lernen müssen, von eine Zwangsgermanisierung sprach. Ich bin entschieden dagegen, eine Gesellschaft aufzubauen, die jeweiligen Separatismus von Menschen, die in unserem Land leben, fördert. Auch bin ich dagegen, wenn ethnische, oder religiöse Gruppen, so wie es im Orient üblich ist, von einander getrennt leben und der Stamm, Clan, Familie, oder wie man es im Einzelfall genannt werden darf, darüber wacht, dass diese Trennung auch gelebt wird. Das sollte sich in Deutschland nicht integrieren!

Aleschazum BeitragDas lustige ist doch, daß, wenn man bei den Kritikern nachfragt, was denn die deutsche Leitkultur sei, selten eine Antwort kommt.

Das Wort Leitkultur, welches zuerst von Tibi in die Diskussion gekommen sein soll, ist leider ein verbrauchtes Wort. Inhaltlich ist es allerdings ein guter Begriff. Ich sage nochmal, ich möchte nicht, dass Deutschland so umgebaut wird, wie es Özoguz vor Augen schwebt und ihre Stellungnahmen, oder Vorstellungen von Anwerbebüros im Ausland teile ich nicht. Ich habe bei ihr vielmehr den Eindruck, dass sie vielleicht in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, aber bis heute nicht in Deutschland angekommen ist.

Aleschazum BeitragSarrazin ist nun definitiv ein Hetzer.

Das mag wohl deine Wahrnehmung sein, aber ich würde dem nicht zustimmen, wie auch Buschkowsky kein Hetzer ist, der ja damals das Buch "Deutschland schafft sich ab." verteidigte, oder auch die verstorbene Jugendrichterin Heisig keine Hetzerin ist. Ich habe das Buch vor ungefähr zehn Jahren gelesen und stimme Sarrazin in einigen Bereichen überhaupt nicht zu. Was er über Inteligenz und Abstammung schrieb, war einfach Quatsch. Trotzdem hat er in vielen Aussagen Recht und seine Statistiken und Zahlen sind sauber recherchiert. Buschkowsky unterscheidet sich im Wesentlichen von Sarrazin darin, dass er sich als Bezirksbürgermeister für Migranten eingesetzt hat, er sah da eine Genration verloren gehen und hat beherzt versucht, diese zu retten. In der Kritik selber, sind allerdings Sarrazin und Buschkowsky verwandt. Über Heisig kann ich nicht viel sagen, ich habe nach ihrem Tod nur über sie gelesen, über die Inhalte des Buches, aber kein Buch von ihr. Sie war mit Buschkowsky befreundet, was mich nicht wundert. Vielleicht hat sie als Richterin auf ihrer Art sich bemüht, wie es Buschkowsky macht. Sarrazin ist in meinen Augen kein Hetzer, sondern legt die Hand in die Wunden, teilweise irrt er sich meiner Meinung nach und ist, manchmal in seiner Ausdrucksweise trocken. Deswegen wirkte er bevor er das Buch geschrieben hat auf einige ebenfalls unsympathisch. Ich weiß nicht, was im seinem Kochbuch für Harz IV Empfänger geschrieben hat, aber ich habe früher, ohne Sozialhilfe teilweise unter dem Sozialhilfesatz gelebt. Dies zwar bescheiden und nicht schlecht. Seit zwei Jahren lebe ich aus gesundheitlichen Gründen von meinem Ersparten. Ich habe meine Ausgaben nie mit Harz vier abgeglichen, aber ich kann mir vorstellen, dass mein Budget kleiner ist, als Harz IV. Von der Seite gebe ich Sarrazin darin Recht und halte es manchmal, wenn man sich vermeintlich für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzt für oft für übertrieben. Er ist kein Hetzer, hat aber mit ziemlicher Sicherheit ein anderes Weltbild, als du. Zu seinem neuen Buch kann ich nichts sagen.

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