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„Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 09:57 Uhr

Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/juden-in-der-afd-soll-am-sonntag-gegruendet-werden/

Brüder Grimm

05.10.2018 10:46 Uhr

Warum fällt mir dazu spontan nur das Märchen von dem Wolf, der Kreide gefressen hat, ein?

Re: Brüder Grimm

05.10.2018 10:54 Uhr

Weil du nur in märchenhaften Kategorien denken kannst?

Politik und Märchen ... das ist ein schönes Spiel. Wer ist Rumpelstilzchen? Wer sind Brüderchen und Schwesterchen? Wer ist Pechmarie und Goldmarie?

Bei dem Kreide fressenden Wolf denke ich sofort und spontan an Gregor Gysi.

Re: Brüder Grimm

06.10.2018 19:20 Uhr

Binoazum BeitragWeil du nur in märchenhaften Kategorien denken kannst?


Schelm, du

Schön wäre es!
Aber manchmal helfen Märchen und die Siege über das Böse mir dabei, anderen üblesten MIst besser zu durchstehen.

Re: Brüder Grimm

07.10.2018 07:12 Uhr

Tiefenpsychologisch gesehen waren die Märchen ja auch genau dafür da, den Abgründen im Mensch-sein Bilder zu geben ... und die Lösung gleich mit.

eine gute Wortwahl

05.10.2018 16:10 Uhr

*drei Daumenhoch*
Wer spricht da wie?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 11:18 Uhr

Nun ja, die Partei "Angst für Deutschland" (AfD) setzt ja praktisch ausschließlich auf das Thema Furcht. Und die Angst vieler Juden vor einem antisemitschem Islam, der sich auch in Deutschland ausbreitet, wird viel zu wenig thematisiert.

So versucht man dann halt den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, in der Hoffnung dass die AfD mit ihrem Anti-Islam-Kurs die Situation irgendwie verbessern kann.

Wie das in der Praxis funktionieren soll, wenn man permanent die Gesellschaft spaltet, gegen den Islam hetzt und Menschen radikalisiert... so weit denken diese Leute dann vermutlich auch nicht mehr.

Aber vielleicht hat es zumindest die Wirkung, dass der islamisch geprägte Antisemitismus in Deutschland mal allgemein zum Thema gemacht wird. Die AfD bestimmt ja schon seit langem die Debatten der anderen Parteien, da können sie dieses Thema auch mal aufgreifen...

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 14:47 Uhr

Denk ich auch, dass das der Grund ist.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 15:05 Uhr

Lucan-7zum BeitragUnd die Angst vieler Juden vor einem antisemitschem Islam, der sich auch in Deutschland ausbreitet,


Dioese Angst sehe ich momentan als unbegründet. Aus Einzelfällen kann man noch nicht auf Verallgemeinerung schließen. Das sieht in islamischen Ländern anders aus.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:06 Uhr

Hellezum BeitragDioese Angst sehe ich momentan als unbegründet. Aus Einzelfällen kann man noch nicht auf Verallgemeinerung schließen. Das sieht in islamischen Ländern anders aus.


Ich sehe das Problem auch nicht in einzelnen Vorfällen, sondern in allgemeinen antisemitischen Ansichten unter Muslimen. Das ist keine gute Basis für ein Zusammenleben, weil eine derartige Intoleranz auch den Werten unserer freiheitlich demokratischen Ordnung widerspricht.

Ich sehe hier auch bisher noch keine konkrete Gefahr - aber ich denke dass man das Thema keinesfalls ignorieren darf.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:14 Uhr

Für Betroffene ist da weniger relevant was die Allgemeinheit denkt sondern wie gross das Risiko ist, auf der Strasse zusammengeschlagen zu werden usw.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:24 Uhr

Hellezum BeitragAus Einzelfällen kann man noch nicht auf Verallgemeinerung schließen.


Aber viele Einzelfälle machen den ganzen Fall aus. Hintergrund ist meistens der Nahost-Konflikt, der hier in Deutschland weitergetragen wird.

Hier - ein kleiner Einblick in die Einzelfälle:

https://www.cicero.de/innenpolitik/antisemitismus-unter-muslimen/51791

ich finde das durchaus beunruhigend.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:37 Uhr

Es ist beunruhigend. Und es scheint mir jetzt so, als wäre die bevorstehende Gründung eine Art Verzweiflungstat.

Sie hat durchaus ihre Berechtigung, nur ist die AfD eine gute Wahl, um wirklich deutlich und geschlossen gegen Antisemitismus von beiden Seiten aufzutreten.

Tatsächlich sehe ich im Moment auch keine Alternative, aber die „für Deutschland“ ist mit Sicherheit keine.


Nachtrag vom 05.10.2018 16:38:07


Das Fragezeichen fehlt hinter „... ist sie eine gute Wahl“ ?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:52 Uhr

Hallo Lucan,

Lucan-7zum BeitragAber vielleicht hat es zumindest die Wirkung, dass der islamisch geprägte Antisemitismus in Deutschland mal allgemein zum Thema gemacht wird. Die AfD bestimmt ja schon seit langem die Debatten der anderen Parteien, da können sie dieses Thema auch mal aufgreifen...
das ist eine mögliche Motivation. Es könnte auch eine Antwort darauf sein, dass es seit ein paar Monaten das Amt des Beauftragten für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus gibt, und man möchte sich ungern solche "Schmuddelthemen" aus der Hand nehmen lassen.

Gruß
_agapia

Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 14:51 Uhr

https://www.merkur.de/politik/papier-keine-alternative-fuer-juden-juedische-verbaende-beziehen-stellung-gegen-afd-zr-10297783.html

Die jüdischen Verbände in Deutschland distanzieren sich mit aller Klareheit von der AfD als Antwort auf die Gründung der "Juden in der AfD"

Re: Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 15:19 Uhr

MusashiHaikuzum BeitragDie jüdischen Verbände in Deutschland distanzieren sich mit aller Klareheit von der AfD als Antwort auf die Gründung der "Juden in der AfD"


Finde ich supergut!

Sie lassen sich zum Glück nicht instrumentalisieren von der AFD.
Haben durchblickt, welcher falsche Geist dort unter Führungskräften teilweise weht, diehe Aussagen von Höcke und Co.

Re: Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 15:24 Uhr

Werden sich denn Juden in der AfD finden, die sich instrumentalisieren lassen?

Re: Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 16:08 Uhr

lubovzum BeitragWerden sich denn Juden in der AfD finden, die sich instrumentalisieren lassen?


Ich nehme doch mal an, die 12 Gründungsmitglieder, die da erwartet werden, werden selber Juden sein...?

Re: Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 16:12 Uhr

Lucan-7zum BeitragIch nehme doch mal an, die 12 Gründungsmitglieder, die da erwartet werden, werden selber Juden sein...?
Zum Start rechnet die Vereinigung mit 15 bis 20 Mitgliedern, wie einer der Initiatoren, Wolfgang Fuhl, auf Anfrage mitteilte.
das sagt niemand und weiß demzufolge auch niemand als sie selbst ... es muss nicht ... aber gut reden und säuseln konnte der "Feind" schon immer ... und viele sind schon drauf reingefallen ...

wie auch viele "Christen" ...
das ist das Kleid/das Gewand ... und wer trägt es?

Re: Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 19:05 Uhr

Ich dene, sollten sich Juden wirklich in der AFD finden, haben sie sich bereits instrumentalisieren lassen.

Wer eine Partei unterstützt oder ihr gar beitritt, in der Holocaust zum Teil geleugnet wird und den Denkmal in Berlin mit üblen Schmähungen überschüttet wird, der hat die Zeichen dieser Partei leider nicht erkannt.

Re: Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 21:06 Uhr

Ich zähle alle Linksparteien ebenfalls dazu, die mit ihrer Politik aktiv Judenfeindlichkeit in Deutschland fördern.

Re: Reaktion jüdischer Verbände

05.10.2018 22:59 Uhr

Welche Parteien kennst du da - wohl gemerkt Parteien, nicht einzelne Menschen?

Re: Reaktion jüdischer Verbände

06.10.2018 13:36 Uhr

Ich sehe in erster Linie eine Gefahr in der grünen Weltvorstellung. Sie setzen in erster Linie auf Erziehungsmaßnahmen bei schwerkriminellen Zuwanderern, auch Antisemiten. Sie sind auch für eine weitere grenzenlose Zuwanderung. Damit wird sich das Problem des 'Antisemitismus verschärfen. Aber auch die SPD steht dieser Ideologie nahe. So lange fanatische Zuwanderer vor dem Brandenburger Tor Israël-Fahnen verbrennen und antisemitische Sprüche skandieren; so lange auf Schulhöfen Juden angefeindet werden, muss man sich überlegen, was in der Integrationspolitik falsch gelaufen ist. Einige Rechtsradikale, die sich Judenverfolgung auf die Fahnen geschrieben haben (diese also aktiv betreiben und nicht nur skandieren), rücke ich ebenso ins Lager der Fanatiker. Hier muss der Staat energisch durchgreifen und endlich mal Gesetze anwenden, vor allem bei gewaltverherrlichenden Konzerten!


Gruß Helle

Re: Reaktion jüdischer Verbände

06.10.2018 13:42 Uhr

Hellezum BeitragSie sind auch für eine weitere grenzenlose Zuwanderung.
Das hätte ich jetzt aber gerne mal belegt. Wer genau ist für eine grenzenlose Zuwanderung?

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 19:11 Uhr

Aleschazum BeitragWer genau ist für eine grenzenlose Zuwanderung?


Die grünen bestehen weiterhin auf ein Grundrecht auf Asyl für jeden Einzelnen. Die Grünen haben sich immer vehement dagegen gewehrt, Flüchtlinge an andere Länder abzuweisen. Also: Offene Grenzen, statt Abweisung!

Gruß Helle

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 19:16 Uhr

"Grundrecht auf Asyl für jeden einzelnen" ist etwas völlig anderes als "grenzenlose Zuwanderung". Ganz ehrlich: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man lieber nichts schreiben als sich zu entblößen und solchen Mist zu schreiben.

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 22:40 Uhr

Mit grenzenloser Zuwanderung meinte ich eben: Dass unsere Grenzen nicht dazu da sind, Asylanten zu blockieren. Ist das so schwer zu verstehen?

Re: Reaktion jüdischer Verbände

08.10.2018 06:02 Uhr

Hellezum BeitragMit grenzenloser Zuwanderung meinte ich eben: Dass unsere Grenzen nicht dazu da sind, Asylanten zu blockieren. Ist das so schwer zu verstehen?


Da müssen wir das nun mal auseinander dividieren:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 16a
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.
(3) Durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, können Staaten bestimmt werden, bei denen auf Grund der Rechtslage, der Rechtsanwendung und der allgemeinen politischen Verhältnisse gewährleistet erscheint, daß dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet. Es wird vermutet, daß ein Ausländer aus einem solchen Staat nicht verfolgt wird, solange er nicht Tatsachen vorträgt, die die Annahme begründen, daß er entgegen dieser Vermutung politisch verfolgt wird.
(4) Die Vollziehung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wird in den Fällen des Absatzes 3 und in anderen Fällen, die offensichtlich unbegründet sind oder als offensichtlich unbegründet gelten, durch das Gericht nur ausgesetzt, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Maßnahme bestehen; der Prüfungsumfang kann eingeschränkt werden und verspätetes Vorbringen unberücksichtigt bleiben. Das Nähere ist durch Gesetz zu bestimmen.
(5) Die Absätze 1 bis 4 stehen völkerrechtlichen Verträgen von Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften untereinander und mit dritten Staaten nicht entgegen, die unter Beachtung der Verpflichtungen aus dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, deren Anwendung in den Vertragsstaaten sichergestellt sein muß, Zuständigkeitsregelungen für die Prüfung von Asylbegehren einschließlich der gegenseitige Anerkennung von Asylentscheidungen treffen.


Zu Absatz 1 ist wohl nur anzumerken, dass natürlich unsere Grenzen nicht da sind um Asylanten zu blockieren, da ihr Recht auf Asyl im GG verankert ist.
Zu Absatz 2 ist anzumerken, dass 2015 auf Grund einer humanitären Notlage dieses außer Kraft gesetzt wurde und es auch von Gerichten bestätigt wurde, dass Merkel hier nicht gegen das geltende Recht verstoßen hat.
Des weiteren ist anzumerken, dass mit Nachdruck an Lösungen gearbeitet wird und diese von Staaten blockiert wird, welche auf dem Weg sind demokratische Strukturen und einen Rechtsstaat auszuhebeln. An Ungarn und Polen sollte man sich hier wirklich kein Beispiel nehmen. Und wenn in Teilen Österreichs erwägt wird, dass Juden sich registrieren lassen sollen unter dem Vorwand koscheres Essen einkaufen zu können, dann möchte ich hier auch ausdrücklich nicht nur rechtsstaatliche Bedenken, sondern auch moralische und vor allem aus der Geschichte gewachsenen verantwortliche Gründe zu bedenken geben.
Absatz 3, die Regierung arbeitet daran die Liste der Staaten zu vergrößern, die als sicheres 3. Land gelten
Absatz 4, natürlich werden auch Wege gesucht diese Verfahren zu beschleunigen.
Absatz 5 ist selbst-sprechend.

Ab davon kann man natürlich immer noch die psychologische Betreuung von traumatisierten Asylbewerbern und Asylanten verbessern, was in vielen Fällen dringend geboten scheint.

Eine inhumane und wider-rechtsstaatliche Lösung das Grundrecht auf Asyl, und damit unser Grundgesetz außer Kraft setztende Lösung, muss jeder Demokrat ablehnen.

Re: Reaktion jüdischer Verbände

09.10.2018 07:16 Uhr

Sehr guter Beitrag! Ja, Du hast Recht. Polen und Ungarn können nicht als Vorbild gelten, aber ebenso eine Menge anderer EU-Staaten! Es gibt nicht viele, die Flüchtlinge aufnehmen wollen, die übers Mittelmeer kommen, das haben die Beispiele im September gezeigt. Ein Wort zum folgenden Satz:

MusashiHaikuzum Beitrag Und wenn in Teilen Österreichs erwägt wird, dass Juden sich registrieren lassen sollen unter dem Vorwand koscheres Essen einkaufen zu können, dann möchte ich hier auch ausdrücklich nicht nur rechtsstaatliche Bedenken, sondern auch moralische und vor allem aus der Geschichte gewachsenen verantwortliche Gründe zu bedenken geben.


<Ähnliche Vorgänge kann ich in Deutschland beobachten! Zumindest dahingehend, dass im Namen der Terrorgefahr immer mehr Daten gesammelt, Überwachungskameras installiert werden usw. Vielleicht werden auch bald Bürgerrechte eingeschränkt - im Namen der Terrorgefahr?

MusashiHaikuzum BeitragAbsatz 3, die Regierung arbeitet daran die Liste der Staaten zu vergrößern, die als sicheres 3. Land gelten


Die Grünen haben ja lange genug die Anerkennung der drei nordafrikanischen Staaten als sichere Herkunftsländer blockiert. Man darf gespannt sein, welche Länder denn noch dazu zählen sollen.

MusashiHaikuzum BeitragAb davon kann man natürlich immer noch die psychologische Betreuung von traumatisierten Asylbewerbern und Asylanten verbessern, was in vielen Fällen dringend geboten scheint.


Hilfe brauchen sicher sehr viele, das erkennt man schon alleine daran, dass die meisten Messerattacken von traumatisierten Zuwanderern ausgingen. Aber woher denn so viele Fachkräfte nehmen? Deutschland ist in diesem Punkt heillos überfordert, musste man doch schon vor der Flüchtlingswelle monatelang auf einen Therapielplatz warten. Viele werden wohl niemals eine Therapie bekommen, mangels Therapeuten.

MusashiHaikuzum BeitragEine inhumane und wider-rechtsstaatliche Lösung das Grundrecht auf Asyl, und damit unser Grundgesetz außer Kraft setztende Lösung, muss jeder Demokrat ablehnen.


Auch über diesen Punkt muss diskutiert werden! Kilma- und Wirtschaftsflüchtlinge sollten kein Recht auf Asyl bekommen, das sollte bei Flüchtlingen aus Kriegsgebieten anders aussehen. Hilfe sollte denen zuteil werden, die sie wirklich brauchen!

Gruß Helle

Re: Reaktion jüdischer Verbände

09.10.2018 18:53 Uhr

Hellezum Beitrag
MusashiHaikuzum BeitragEine inhumane und wider-rechtsstaatliche Lösung das Grundrecht auf Asyl, und damit unser Grundgesetz außer Kraft setztende Lösung, muss jeder Demokrat ablehnen.

Hellezum BeitragAuch über diesen Punkt muss diskutiert werden! Kilma- und Wirtschaftsflüchtlinge sollten kein Recht auf Asyl bekommen, das sollte bei Flüchtlingen aus Kriegsgebieten anders aussehen. Hilfe sollte denen zuteil werden, die sie wirklich brauchen!


Jein. Denn Wirtschaftsflüchtlinge bekommen in der Regel auch kein Asyl. Das Problem ist hier eher die Abschiebung.
Die Frage ist hier viel öfter wie mit Menschen zu verfahren sei, die ohne Papiere hier auftauchen - ob weg geschmissen oder verlorern - wer kann das beurteilen?

Hellezum BeitragHilfe brauchen sicher sehr viele, das erkennt man schon alleine daran, dass die meisten Messerattacken von traumatisierten Zuwanderern ausgingen. Aber woher denn so viele Fachkräfte nehmen? Deutschland ist in diesem Punkt heillos überfordert, musste man doch schon vor der Flüchtlingswelle monatelang auf einen Therapielplatz warten. Viele werden wohl niemals eine Therapie bekommen, mangels Therapeuten.


Das ist völlig richtig. Jedoch fehlt es auch an einfachsten Mitteln die gar nicht in Betracht gezogen werden. Selbsthilfegruppen und Gruppentherapie. Oft sind sich die Traumata gleich, haben ja den selben Grund. Und trotzdem ist das Deutsche System auf Einzeltherapie ausgelegt. Da muss man flexibler werden.
Ich habe an der Grundschule in der damals mein Sohn ging einen syrischen Jungen erlebt, der eindeutig unter dem Stockholm Syndrom litt. Der Arme musste mit ansehen, wie seine Eltern vom IS brutal ermordet wurde und die Folge war, dass er jedem auf dem Schulhof bedrohte er würde ihn kalt machen... Aber selbst die Lehrer schauten nur hilflos zu.

Hellezum Beitrag<Ähnliche Vorgänge kann ich in Deutschland beobachten! Zumindest dahingehend, dass im Namen der Terrorgefahr immer mehr Daten gesammelt, Überwachungskameras installiert werden usw. Vielleicht werden auch bald Bürgerrechte eingeschränkt - im Namen der Terrorgefahr?


Und wer peitscht da am meisten vor? Wer fordert auf Wahlplakaten Frauen und Kinder zu schützen? Das ist doch die AfD!
Ich beobachte eher ein Aufwachen! Es wird diskutiert darüber ob man Ditib beobachtet usw.
Dagegen sehe ich überall da wo die AfD bei Wahlen stark abgeschnitten hat Neo-Nazi Gangs aus dem Boden schießen, die offen Menschen bedrohen! 'Na wartet ab, bis wir an der Macht sind, dann werden wir es euch zeigen!', kleine Terrorzellen als 'Bürgerwehr' getarnt...

Re: Reaktion jüdischer Verbände

11.10.2018 19:29 Uhr

MusashiHaikuzum Beitragkleine Terrorzellen als 'Bürgerwehr' getarnt...


Es gibt auch nicht-rechts-Bürgerwehren. Der Nachbarlandkreis von uns hat auch eine Bürgerwehr. Die sind allerdings nicht rechts eingestellt. Die patroullieren nachts und merken sich Autokennzeichen von auffälligen Fahrzeugen und rufen bei Einbruchsverdacht die Polizei.

Gangs, die Menschen bedrohen, müssen nach dem Gesetz behandelt werden. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob Rechts oder andere. Aber ich beobachte mit Sorgen, dass die Glatzköpfe wieder aktiver sind, als würden sie Morgenluft wittern. Hier muss der Staat Souveränität zeigen! Razzien müssen solche Terrorzellen auflösen, Nazis auf Veranstaltungen überprüft und bei Straftaten verurteilt werden! Der Staat muss seine Bürger schützen. Das gilt nicht nur bei Terrorgefahr von Islamisten, sondern auch von Nazis!

Mich würde interessieren, was in DiTiB-Moscheen gepredigt wird. In Hildesheim wurde letztes Jahr eine Moschee geschlossen, weil sich dort Moslems radikalisiert haben. In dieser Sache sollte der Staat nicht schlafen.

Gruß Helle

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 20:00 Uhr

Hellezum BeitragDie grünen bestehen weiterhin auf ein Grundrecht auf Asyl für jeden Einzelnen
Hilfe, Leute die sich aufs Grundgesetz berufen!
Wie kann man nur auf einem Grundrecht bestehen!

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 10:42 Uhr

Reine Strohmannargumentation.

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 19:12 Uhr

Tja, wenn einem die Argumente ausgehen,dann muss man halt zum Angriff übergehen, gelle?

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 19:19 Uhr

Was du eindrucksvoll beweist.

Re: Reaktion jüdischer Verbände

07.10.2018 22:43 Uhr

Wo denn? Ich gehe auf Argumente ein. Du hingegen haust in die Kerbe mit ein, aber mach nur. Ist sehr vorbildlich für mich!

Re: Reaktion jüdischer Verbände

08.10.2018 09:29 Uhr

das war kein angriff, sondern eine feststellung.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 15:14 Uhr

Mein erster Eindruck war : Feigenblatt

Das soll doch was verdecken.... und dahinter wird was Halbgares ausgebrütet.

Juden in der AfD instrumentalisieren gegen islamischen Antisemitismus.... tolle Nummer......

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:42 Uhr

Hallo Deborah,
mein erster Gedanke war auch 'Clean washing'.

Andererseits:

deborah71zum BeitragJuden in der AfD instrumentalisieren gegen islamischen Antisemitismus.... tolle Nummer......
Unterstellt dies nicht den 12 bis 15 Gründungsmitgliedern, sie hätten ihre Haltung nicht selbst durchdacht?

Beste Grüße
_agapia

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 17:06 Uhr

agapiazum BeitragUnterstellt dies nicht den 12 bis 15 Gründungsmitgliedern, sie hätten ihre Haltung nicht selbst durchdacht?


Nein. Sie haben ihre Gründe... und die können sie genau dadurch benutzbar machen.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 18:30 Uhr

Dann hatte ich dich tatsächlich falsch verstanden. Denn mit dem Begriff „Instrumentalisieren“ klang es für mich so, als wären sie Opfer.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:26 Uhr

Hmm, ich möchte Juden nicht vorschreiben, wo sie sich zu Hause zu fühlen haben. Sachargumente gegen eine Partei gehören zum Diskurs. Aber Argumente gegen Juden, die anfangen sich hier nicht mehr wohl zu fühlen (hier = derzeitige Politik im Land), und sich einer legalen Partei anschließen, verbieten sich.

Dass Juden untereinander verschiedener Ansicht sind, halte ich auch für normal. Das ist aber kein Grund, daraus Argumente zu ziehen.

Also bitte, ich möchte Redeschlachten sehen in der Politik, wo man sich mit den Argumenten der Juden in der AfD auseinandersetzt, ohne auch nur den kleinsten Hinweis "aber sie als Jude müssten doch". Na, kriegen unsere Politiker das hin? Wenn nicht, hatten die Juden in der AfD jedenfalls recht. Wenn doch, bin ich beruhigt.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 16:48 Uhr

Ich kann die Juden, die sich in dieser Gruppe zusammentun schon verstehen, denn sie suchen Verbündete, um in ihrer Bedrohung durch alle Arten von Antisemitismus in Deutschland nicht alleine dazustehen. Lucan hat hier sinngemäß Ähnliches geschrieben und das fand ich sehr überzeugend. Durch die ablehnende Haltung der AfD zur aktuellen Migrationspolitik versprechen sich sich wahrscheinlich wirklich eine Art Seilschaft gegen die Bedrohung durch den muslimischen Antisemitismus, der zu großen Teilen ja importiert ist aus dem Nahost-Konflikt.

Was mich beunruhigt ist das offensichtliche Verschließen der Augen vor dem Antisemitismus, der bereits in der AfD vorhanden ist. Aber was mich auch beunruhigt ist die Frage, ob die Juden überhaupt Verbündete in Deutschland haben?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 17:17 Uhr

Katy3zum Beitrag Aber was mich auch beunruhigt ist die Frage, ob die Juden überhaupt Verbündete in Deutschland haben?


Es wäre jedenfalls erschreckend wenn das nicht so wäre... beteuert wird es ja bei jeder Gelegenheit. Aber die Angst vor einem islamischen Antisemitismus wird trotzdem nicht zum Thema gemacht, sondern einseitig auf Rechtsradikale bezogen. Das kann natürlich auch keine Antwort sein... wenn wir für uns schon in Anspruch nehmen wollen, aus der Vergangenheit zu lernen, dann muss man schon das ganze Bild sehen - und nicht nur einen Teil davon.

Viele tun sich offenbar schwer damit, weil sie die muslimischen Migranten in erster Linie als "Opfer" sehen.
Nur... man kann halt auch gleichzeitig Opfer und Täter sein. Das wollen viele nicht sehen.

Das macht die Sache kompliziert und erschwert das Schubladendenken... aber nur wenn man hier nichts verschweigt und das Gesamtbild sieht kommt man an dieser Stelle wirklich weiter.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 21:22 Uhr

Katy3zum BeitragAber was mich auch beunruhigt ist die Frage, ob die Juden überhaupt Verbündete in Deutschland haben?

Keine, auf die Verlass ist.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

07.10.2018 15:09 Uhr

RalfsImbissbudezum Beitrag
Katy3zum BeitragAber was mich auch beunruhigt ist die Frage, ob die Juden überhaupt Verbündete in Deutschland haben?

Keine, auf die Verlass ist.
... womit sie sich dann in der AfD aber genau die richtigen neuen Verbündeten suchen würden, oder? Die AfD macht es bestimmt besser als SPD, CDU, die kirchlichen Verbände etc. *hust*

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

07.10.2018 15:34 Uhr

lubovzum Beitrag... womit sie sich dann in der AfD aber genau die richtigen neuen Verbündeten suchen würden, oder? Die AfD macht es bestimmt besser als SPD, CDU, die kirchlichen Verbände etc. *hust*

Du, ich kanns auch nicht nachvollziehen und bei einer solchen Meldung frag ich mich auch immer als erstes: nanu, ist schon der 1. April? Aber gut, man muss ja nicht alles verstehen.

Die Position der AfD zu den Juden

05.10.2018 21:27 Uhr

Passend hierzu die von den meisten befürchtete "rechtsradikale Haltung" der AfD gegenüber den Juden hier:

https://www.youtube.com/watch?v=vPX9LTJpXSE

Es sind einzelne Feinde der Juden in der AfD. Ich sehe aber auch viele Politiker anderer Parteien, die eine Politik betreiben, die judenfeindlich ist.

Ich bin auf die Entwicklung gespannt, was nach dieser Gründung kommt. Man sollte mal die zwei Extremisten aus Thüringen mit dieser neu gegründeten Gruppe an einen Tisch bitten und diskutieren.

Gruß Helle

Wie jüdisch sind sie wirklich?

05.10.2018 22:08 Uhr

Soweit ich gelesen habe (weiß nicht mehr wo), gehört zu der Gruppe ein "Russlanddeutscher", der eher im Bereich "messianische Juden" anzusiedeln ist. Wie jüdisch sind sie wirklich?

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

05.10.2018 22:27 Uhr

Gnade12zum Beitrag"Russlanddeutscher

Das wäre bedauerlich, wenn es sich nur um einen von den "messianischen" handelt, aber meinst Du nicht, dass das dann längst von jüdischen Verbänden thematisiert worden wäre und die Restpresse hätte es doch sicher aufgenommen? Kannst Du dich erinnern, wer das berichtet hat.

Aus der ehemaligen SU sind auch auf Kontigent etliche Juden gekommen. Nur weil er einen russischen Hintergrund hat, ist er nicht gleich so einer.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

06.10.2018 14:52 Uhr

Wolkentochterzum BeitragAus der ehemaligen SU sind auch auf Kontigent etliche Juden gekommen.


Nur ist das ja oft so, dass die so "jüdisch" sind wie viele Russlanddeutsche deutsch sind... also eigentlich eher auf dem Papier ohne praktisches Wissen. (Ohne auf die verständlichen, unrühmlichen Hintergründe dieser Tatsache einzugehen, darum geht es nicht, so wie ich das auch gar nicht als Bewertung verstanden haben möchte).
Und dann finde ich es schon legitim zu hinterfragen wie "Jüdisch" diese Juden wohl sein mögen, die da wie eine Art Feigenblatt fungieren.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

06.10.2018 15:26 Uhr

LittleBatzum BeitragNur ist das ja oft so, dass die so "jüdisch" sind wie viele Russlanddeutsche deutsch sind... also eigentlich eher auf dem Papier ohne praktisches Wissen. (


Du kennst natürlich alle persönlich.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

06.10.2018 18:21 Uhr

Binoazum BeitragDu kennst natürlich alle persönlich.


Nein, aber ich weiß um die Probleme, die es z.B. gibt, weil "messianische Juden" den neu ankommenden erzählen, das was sie treiben sei "Judentum". Und ich verfolge die Problematik in verschiedenen Gemeinden.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

06.10.2018 16:27 Uhr

LittleBatzum BeitragUnd dann finde ich es schon legitim zu hinterfragen wie "Jüdisch" diese Juden wohl sein mögen, die da wie eine Art Feigenblatt fungieren.


Ja so kann man es natürlich auch machen. Wer nicht so tickt wie gewollt, dem wird doch glatt die Abstammung abgesprochen.

Jetzt gibt's also tatsächlich schon echte Juden und unechte "Sonntagsjuden". Du hast echt lustige Ansichten.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

06.10.2018 18:23 Uhr

qdspielerzum BeitragJetzt gibt's also tatsächlich schon echte Juden und unechte "Sonntagsjuden". Du hast echt lustige Ansichten.


Zitiere bitte, was ich schrieb. Und dann nimmst du einen Duden und schaust, was das bedeutet. Und dann können wir gern über das sprechen, was ich geschrieben habe. Aber ich diskutiere mit dir nichts, was ich gar nicht geschrieben habe, sondern du dir nur ausdenkst. Das ist mir zu dämlich.

Ich fordere Integrations- und Deutschkurse für "besorgte Bürger".

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

06.10.2018 18:37 Uhr

"Und dann finde ich es schon legitim zu hinterfragen wie "Jüdisch" diese Juden wohl sein mögen, die da wie eine Art Feigenblatt fungieren."

Ja wie jüdisch sind den diese Juden? Halbjuden, Vierteljuden oder was? Oder vielleicht sogar gar keine Juden mehr, weil sie nicht oft genug beten?

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

07.10.2018 23:28 Uhr

qdspielerzum BeitragJa wie jüdisch sind den diese Juden?


Das ist die Frage.
Reicht es ein Etikett draufzukleben, und dann ist etwas/jemand sakrosankt? Oder darf man fragen, wer denn das ist, der einem da vorgeführt wird, und der nun dazu da ist diverse Unzulänglichkeiten (in diesem Fall reinsten Antisemitismus von diversen AfDlern) zu übertünchen? Ist das schon "schlimm"?

qdspielerzum BeitragOder vielleicht sogar gar keine Juden mehr, weil sie nicht oft genug beten?


Oder vielleicht Christen, die einfach nur so tun als seien sie Juden? Fragen über Fragen...

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 06:29 Uhr

LittleBatzum BeitragOder vielleicht Christen, die einfach nur so tun als seien sie Juden? Fragen über Fragen...

Die ganze Sache klingt ja eher nach einem Scherz von Martin Sonneborn und seinen Parteigenossen von "die Partei".

Würde gut passen, denn schließlich werden wir seit einigen Jahren nicht von Angela Merkel, sondern von Hape Kerkeling regiert und keiner hats gemerkt.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 09:12 Uhr

RalfsImbissbudezum BeitragDie ganze Sache klingt ja eher nach einem Scherz von Martin Sonneborn und seinen Parteigenossen von "die Partei".


Das hab ich bei "Bavaria One" auch gehofft

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 09:57 Uhr

LittleBatzum BeitragDas hab ich bei "Bavaria One" auch gehofft

Oh ja!

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 07:40 Uhr

LittleBatzum BeitragIst das schon "schlimm"?


Für mich ist es Ausdruck eines zweifelhaften Charakters, wenn man die Identität eines Menschen infrage stellt, anstatt bei der Sache zu bleiben.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 07:59 Uhr

qdspielerzum BeitragFür mich ist es Ausdruck eines zweifelhaften Charakters, wenn man die Identität eines Menschen infrage stellt, anstatt bei der Sache zu bleiben.


Warst Du es nicht, der Fr. Özoğuz als Deutsche sowie ihre demokratische Haltung in Frage stellte, aufgrund von politischen Aktivitäten ihrer Brüder?

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 12:58 Uhr

Everneverzum BeitragWarst Du es nicht, der Fr. Özoğuz als Deutsche sowie ihre demokratische Haltung in Frage stellte, aufgrund von politischen Aktivitäten ihrer Brüder?

Daran musste ich auch sofort denken.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 14:02 Uhr

Gehörst du nicht zu denen, die mit Identitäten ihre Schwierigkeiten hat? Frau Özoguz Identität ist ja klar. Sie ist türkischer Herkunft mit deutschem Pass. Wenn sie sich in Deutschland plötzlich einer rechtsextremen Gruppierung anschließen würde käme ich nie auf die Idee ihre türkische Herkunft anzuzweifeln.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 16:49 Uhr

qdspielerzum BeitragGehörst du nicht zu denen, die mit Identitäten ihre Schwierigkeiten hat?


Nein, das hast Du verwechselt - ich hab mit Identitären Schwierigkeiten .


qdspielerzum BeitragFrau Özoguz Identität ist ja klar. Sie ist türkischer Herkunft mit deutschem Pass.


Fr. Özuguz ist Deutsche mit türkischen Vorfahren. Aber gut, dass Du noch mal deutlich machst, wie Du das siehst.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 17:39 Uhr

Everneverzum BeitragFr. Özuguz ist Deutsche mit türkischen Vorfahren. Aber gut, dass Du noch mal deutlich machst, wie Du das siehst.


Ich weiß ja nicht, was für ein Problem du da siehst. Die Leute mit denen ich Umgang habe sind ganz unabhängig von ihrem Pass eigentlich stolz auf ihre Herkunft. Was soll daran so furchtbar sein?

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 09:20 Uhr

qdspielerzum Beitrag wenn man die Identität eines Menschen infrage stellt


Das tu ich gar nicht. Ich frag mich nur, inwieweit es sinnvoll ist, sich mit Etiketten zu bekleben. Für mich klingt das nämlich so, als könne man sich seinen Quoten-Juden auf die Motorhaube setzen und dann ist alles gut. Und das seh ich kritisch.
Ich sehe es auch kritisch, wenn ich dann lese, dass jemand da vorneweg marschiert, der von sich sagt
als "Vertreter der Deutschen aus Russland, als Vertreter der freikirchlichen Gemeinden gläubiger Christen und Juden"
zu fungieren.
Und noch viel kritischer werde ich, wenn man mir dann Dinge unterstellt, die ich nicht gesagt bzw. geschrieben habe.

Außerdem gilt natürlich eines: Juden, Moslems und Christen dürfen, ebenso wie alle anderen Idioten sein, dumm, bekloppt und auch einfach nur ignorant. Das kann man nicht vermeiden. Aber man darf das sehen, ansprechen und kritisieren.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 14:08 Uhr

LittleBatzum BeitragAußerdem gilt natürlich eines: Juden, Moslems und Christen dürfen, ebenso wie alle anderen Idioten sein, dumm, bekloppt und auch einfach nur ignorant. Das kann man nicht vermeiden. Aber man darf das sehen, ansprechen und kritisieren.


Das ist deine Sache, wenn du meinst andere Leute, die du nicht kennst und deren Motive du nicht kennst als dumm, bekloppt und ignorant zu bezeichnen.

In einer politischen Diskussion bringt das ziemlich wenig, wenn sich die Kontrahenten gegenseitig Beleidigungen an den Kopf werfen.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 16:58 Uhr

qdspielerzum BeitragIn einer politischen Diskussion bringt das ziemlich wenig, wenn sich die Kontrahenten gegenseitig Beleidigungen an den Kopf werfen.


Warum soll ich Dinge diskutieren, die ich nur in deiner Phantasie behauptet habe?

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 17:52 Uhr

LittleBatzum BeitragWarum soll ich Dinge diskutieren, die ich nur in deiner Phantasie behauptet habe?


Ja ne ist klar. Sachlichkeit scheint dein Ding nicht zu sein.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 21:08 Uhr

LittleBatzum BeitragNur ist das ja oft so, dass die so "jüdisch" sind wie viele Russlanddeutsche deutsch sind... also eigentlich eher auf dem Papier ohne praktisches Wissen. (Ohne auf die verständlichen, unrühmlichen Hintergründe dieser Tatsache einzugehen, darum geht es nicht, so wie ich das auch gar nicht als Bewertung verstanden haben möchte).
Und dann finde ich es schon legitim zu hinterfragen wie "Jüdisch" diese Juden wohl sein mögen, die da wie eine Art Feigenblatt fungieren.

Solange sie als Juden gelten vor anderen Juden, hab ich da nichts zu fragen. Und die Vollhorste fragen da auch nicht weiter nach. Von daher, solange weder die Juden selbst noch ihre Feinde da weiter differenzieren, steht uns das auf keinen Fall zu.

Nur die Messianer, die keine Juden mehr sind, aber unbedingt bleiben wollen (manche sogar von außen dazu werden wollen), ja die sollte keine Partei unter dem Radar durchlassen.

Re: Wie jüdisch sind sie wirklich?

08.10.2018 21:59 Uhr

Wolkentochterzum BeitragVon daher, solange weder die Juden selbst noch ihre Feinde da weiter differenzieren, steht uns das auf keinen Fall zu.


Die haben - ähnlich wie ich - andere Bedenken. Es ist letztendlich egal, ob da observante Juden, atheistische Juden oder Leute, die behaupten, dass sie Juden seien, etwas gründen. Aber einer Partei mit mehr als diffusen Antisemiten drin, auch noch so ein Deckmäntelchen zu liefern, ist zumindest fragwürdig.

Wolkentochterzum BeitragNur die Messianer, die keine Juden mehr sind, aber unbedingt bleiben wollen (manche sogar von außen dazu werden wollen), ja die sollte keine Partei unter dem Radar durchlassen.


Scheint ja gerade hier vermutet zu werden.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

05.10.2018 22:27 Uhr

Tja warum nicht. Gibt ja auch rechte Juden, wo sollen die sonst hin? Die AFD ist fremdenfeindlich und rassistisch, aber nicht primär antisemitisch.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

06.10.2018 13:41 Uhr

Auch wenn Du Deinen Unsinn hier weiter verbreitest, wird es nicht wahrer! Es ist egal, ob Juden rechts oder links sind, sie sind als Volk besonders zu schützen, insbesondere gegen rechte Glatzköpfe und antisemitische Zuwanderer!

Einen Teil der AfD stufe ich nicht rassistisch ein. Nur weil ein Teil rechtsgesinnt ist, sind es nicht alle. Die AfD hat sich klar zum Volk Israël bekannt! Gauland hat dies in seiner Rede z.B. zum 70-jährigen Staatsjubiläum eindrucksvoll auf den Punkt gebracht!


Nachtrag vom 06.10.2018 13:46:44


Deinen Unsinn sehe ich in dem Ausdruck, die AfD sei rassistisch. Nein, sie ist populistisch.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 10:04 Uhr

Hellezum BeitragEs ist egal, ob Juden rechts oder links sind, sie sind als Volk besonders zu schützen, insbesondere gegen rechte Glatzköpfe und antisemitische Zuwanderer!

das ist weder thema des threads noch meines postings. aber offenkundig gibt es leute die es sich nicht vorstellen können, dass juden in einer rechtsnationalen partei ein politisches zuhause finden können.

Hellezum BeitragEinen Teil der AfD stufe ich nicht rassistisch ein.

das ist mir schnurz.

Hellezum Beitrag Nur weil ein Teil rechtsgesinnt ist, sind es nicht alle.

ich rede von der partei. die afd ist klar im politisch rechten spektrum angesiedelt und zwar rechts der csu. es gibt in deutschland keine auf bundesebene erfolgreiche partei und legale partei, die weiter rechts steht. das steht ausserhalb jeder diskussion.

Hellezum BeitragDie AfD hat sich klar zum Volk Israël bekannt! Gauland hat dies in seiner Rede z.B. zum 70-jährigen Staatsjubiläum eindrucksvoll auf den Punkt gebracht!

auch das ist nicht thema des threads, ob eine partei rechts ist oder nicht, macht sich nicht an einem bekenntnis zu israel fest.

Hellezum BeitragDeinen Unsinn sehe ich in dem Ausdruck, die AfD sei rassistisch. Nein, sie ist populistisch.

"rassistisch" und "populistisch" sind keine kategegorien, die sich gegenseitig ausschliessen.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 07:32 Uhr

mrb-IIzum Beitrages gibt in deutschland keine auf bundesebene erfolgreiche partei und legale partei, die weiter rechts steht.


Die AfD ist legal gewählt und auch eine legale Partei. DAS steht außer Diskussion!

mrb-IIzum Beitrag"rassistisch" und "populistisch" sind keine kategegorien, die sich gegenseitig ausschliessen.


so? Für mich sind z.B. die Grünen (links-)populistisch (näheres hierzu z.B. in Wikipedia). Würdest Du die dann auch als Rassisten bezeichnen?

Populismus kann auch politische Vorteile haben. Dadurch können Tabuthemen angestoßen werden.

Gruß Helle

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 07:48 Uhr

Hellezum Beitragso? Für mich sind z.B. die Grünen (links-)populistisch (näheres hierzu z.B. in Wikipedia). Würdest Du die dann auch als Rassisten bezeichnen?
Bitte genauer lesen. mrb-II sagt, daß "rassistisch" und "populistisch" sich nicht gegenseitig ausschließen, das heißt ja nicht, daß "rassistisch" und "populistisch" zwingend zusammengehören.

Natürlich gibt es auch Linkspopulismus.
Hellezum Beitrag(näheres hierzu z.B. in Wikipedia)
Kannst Du mir genau verlinken, wo Wikipedia die Grünen dem Linkspopulismus zurechnet? Ich lese nur was von Linksliberalismus.

Als Linkspopulisten würde ich jetzt mal eher "die Linke" sehen.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 18:48 Uhr

Naja, ehrlich gesagt, so weit sind Grüne und Linke nicht voneinander entfernt. Der Gedanke an Gerechtigkeit, Gleichheit und Umverteilung von Reich nach Arm war teils auch Grundgedanke der Grünen. Damit grenzen sie sich klar von der Union und auch etwas von der SPD ab.

Populistisch und rassistisch sind ja zweierlei Begriffe. Von daher glaube ich auch nicht, dass sie zwingend zusammengehören.

Von der Erklärung aus Wikipedia habe ich die Schlussfolgerung gezogen, dass den Grünen ein gewisses Maß an Linkspopulismus zuzurechnen ist.

Gruß Helle

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 08:51 Uhr

Hellezum BeitragDie AfD ist legal gewählt und auch eine legale Partei. DAS steht außer Diskussion!

darum gehts garnicht. es geht hier um die eingruppierung der afd ins politische spektrum. um nichts anderes.

Hellezum Beitragso? Für mich sind z.B. die Grünen (links-)populistisch (näheres hierzu z.B. in Wikipedia). Würdest Du die dann auch als Rassisten bezeichnen?

nein. die grünen sind keine rassistische partei.

Hellezum BeitragPopulismus kann auch politische Vorteile haben. Dadurch können Tabuthemen angestoßen werden.

sehe ich anders, aber auch darum geht es nicht.

tu mal was für deine politische bildung. das ist ja grauslich, wie du begriffe verwendest.

rechts, links, liberal, konservativ, mitte und deren kombinationen sind begriffe die eine position im politischen sprektrum abbilden können. es gibt auch noch andere modelle.

populismus ist eine methodik und sagt nichts über den inhalt, der damit transportiert werden soll.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 18:51 Uhr

Du schriebst weiter oben:

die afd ist klar im politisch rechten spektrum angesiedelt und zwar rechts der csu. es gibt in deutschland keine auf bundesebene erfolgreiche partei und legale partei, die weiter rechts steht.


Kann ich also davon ausgehen, dass Du ernsthaft meinst, dass die AfD eine nicht legale Partei ist?

mrb-IIzum Beitragnein. die grünen sind keine rassistische partei.


Hier sind wir einer Meinung.

Gruß Helle

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 19:26 Uhr

Hellezum BeitragKann ich also davon ausgehen, dass Du ernsthaft meinst, dass die AfD eine nicht legale Partei ist?

Aus dem Zitat kann ich das nicht herauslesen.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

11.10.2018 16:23 Uhr

Hellezum BeitragKann ich also davon ausgehen, dass Du ernsthaft meinst, dass die AfD eine nicht legale Partei ist?

nein, davon kannst du nicht ausgehen. geisteskrank bin ich nicht.

es gibt in deutschland keine auf bundesebene erfolgreiche partei und legale partei, die weiter rechts steht.
bezieht sich auf afd und nicht auf csu. das ergibt sich aber aus dem kontext meine ich.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

11.10.2018 19:30 Uhr

ok, danke für die Klarstellung.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

06.10.2018 08:26 Uhr

Das ist ihr gutes Recht in einer Demokratie. Ich finde es eigentlich traurig, dass massiver öffentlicher Druck aufgebaut wird. Die Leute machen einfach nur politische Arbeit. Es kann doch kein Fehler sein, wenn gemäßigtere Kräfte in der AfD versuchen an Einfluss zu gewinnen.

Es ist ja immer wieder das gleiche Spiel, dass hier abläuft. Menschen tun so als handelten sie sozial verantwortlich und könnten keiner Fliege was zuleide tun. Wenn dann aber jemand etwas tut, das gegen die eigene Weltanschauung geht, wird plötzlich versucht massiv Druck aufzubauen. Die Folgen für die Familien, die dahinter stehen werden dann wohl unter Kollateralschäden verbucht.
Es ist ja nur noch eine Frage der Zeit bis der erste der Gruppe eine Morddrohung erhält, oder bis das erste Kind von seiner angestammten Schule genommen werden muss.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

06.10.2018 13:49 Uhr

Ich sehe die allgemeine Angst darin, dass ein kleiner Teil rechtsgesinnter Leute wie Höcke und ... (wie heißt der noch vom Eichsfeld?) vielen Angst macht, auch vielen Christen und vor allem vielen politischen Führungskräfte. Da ist es bequem, die Keule auszupacken und draufzuhauen, egal, was von der AfD kommt. Das war vor drei Jahren bei der Forderung, schwerkriminelle Zuwanderer abzuschieben, so. Erst als der allergleiche Vorstoß von Seehofer und dann noch von Merkel kam,. war Ruhe.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

06.10.2018 16:21 Uhr

Es ist normal, das während der Anfänge einer Partei allerlei Extremisten versuchen Einfluss zu nehmen. Das war ja bei den Grünen nicht anders. Vor kurzem viel denen dann auf öffentlichen Druck hin ein, dass sie mal ihre Gründungsphase aufarbeiten könnten.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

07.10.2018 19:16 Uhr

Das war auch bei den Linken (vormals PDS) so. Und ich hoffe auch mit Dir, dass dieser Prozess kommt und alles Braune aussortiert wird!! Ich denke, die kommenden Jahre wir dein Reinigungsprozess stattfinden. Wir können uns schon vorab auf die Hetze aller großen Parteien gegen die AfD freuen, die Angst um ihre Wählerstimmen haben. Aber da sind sie mit ihrem Verhalten ja selbst schuld!

Wie lange hat das Deiner Meinung nach bei den Grünen gedauert? 20 Jahre, also bis gegen Ende der 90er Jahre?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 09:11 Uhr

Hellezum BeitragDas war auch bei den Linken (vormals PDS) so.


Du meinst: vormals SED. Es ist nämlich immer noch dieselbe Partei, die damals die DDR regiert hat. Und die Diktatur der DDR als "radikale Anfangsphase" zu werten halte ich dann doch für sehr gewagt.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 09:18 Uhr

Lucan-7zum Beitrag Es ist nämlich immer noch dieselbe Partei, die damals die DDR regiert hat.

schmarrn, bei den grünen kommst du auch nicht auf die idee zu behaupten, das wäre die frühere bürgerrechtsbewegung der ddr.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 11:45 Uhr

mrb-IIzum Beitragschmarrn, bei den grünen kommst du auch nicht auf die idee zu behaupten, das wäre die frühere bürgerrechtsbewegung der ddr.


Dir ist aber schon bekannt, dass die SED zunächst in PDS umbenannt wurde, dann in "Linkspartei PDS" und nach der Fusion mit der WASG in "Die Linke"?

Und natürlich sind die Grünen nach der Fusion auch mit der Bürgerrechtsbewegung identisch - wobei die Partei der Grünen wesentlich älter ist als "Bündnis 90", was man natürlich ebenfalls berücksichtigen muss.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 11:48 Uhr

Lucan-7zum BeitragDir ist aber schon bekannt, dass die SED zunächst in PDS umbenannt wurde, dann in "Linkspartei PDS" und nach der Fusion mit der WASG in "Die Linke"?

mir schon. ich hab nicht behauptet, die partei "die linke" sei identisch mit der "sed".

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 12:40 Uhr

mrb-IIzum Beitragmir schon. ich hab nicht behauptet, die partei "die linke" sei identisch mit der "sed".


Ich schon. Inwiefern sollte sie denn nicht identisch sein? Wegen der Fusion? Die halte ich hier nicht für entscheidend. Rechtlich gesehen hat die alte SED mit einer neu gegründeten Westpartei fusioniert - praktisch also genau das gleiche, was auch die Grünen gemacht haben.

Sind die Grünen deshalb jetzt nicht mehr die ursprüngliche Partei?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 14:11 Uhr

Identisch bedeutet 'vollkommen gleich'. Ich bin mir nicht ganz sicher wie genau die SED und die LINKE vollkommen gleich seien sollen.
'Ist aus der SED entstanden' wäre deutlich passender.


Nachtrag vom 08.10.2018 14:19:15


Auf der anderen Seite ist die Bundesrepublick Deutschland (als Staat) identisch mit dem Dritten Reich. Zumindest nach dem Bundesverfassungsgericht.
Und die LINKE:
Die Linke sieht sich selbst als „Rechtsnachfolgerin der SED“[112] und setzt sich mit der Geschichte und den daraus resultierenden Anfragen und Vorwürfen auseinander.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke#Geschichte




Nachtrag vom 08.10.2018 14:21:33


Ob Rechtsnachfolgerin bedeutet, dass die LINKE sich nach 30 Jahren nicht politisch von der SED unterscheidet, denke ich aber nicht.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 17:22 Uhr

facepalmzum BeitragIdentisch bedeutet 'vollkommen gleich'. Ich bin mir nicht ganz sicher wie genau die SED und die LINKE vollkommen gleich seien sollen.
'Ist aus der SED entstanden' wäre deutlich passender.


Wenn du die Grünen heute als identisch mit der ursprünglich gegründeten Partei betrachtest, dann müsste das auch auf die SED/Linke zutreffen. Eine Fusion mit einer anderen Partei würde dann daran nichts ändern.

Falls du meinst, die SED existiert nicht mehr, dann träfe das auch auf die Grünen zu. Soweit ich weiss betrachten sich die Grünen/Bündnis90 aber nicht lediglich als "Rechtsnachfolger" der ursprünglichen Grünen... warum sollte es dann die umbenannte SED tun?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 14:54 Uhr

Lucan-7zum BeitragDie halte ich hier nicht für entscheidend.

dann sag halt "kpd", wenn fusionen keine neue partei schaffen. das wär wenigstens kosequent. "spd" ginge auch noch.

Lucan-7zum BeitragSind die Grünen deshalb jetzt nicht mehr die ursprüngliche Partei?

nein. natürlich nicht.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 17:24 Uhr

mrb-IIzum Beitragdann sag halt "kpd", wenn fusionen keine neue partei schaffen. das wär wenigstens kosequent. "spd" ginge auch noch.


Sowohl KPD als auch SPD bestanden auch danach noch weiter. Insofern war die SED eine Neugründung ehemaliger KPD/SPD Mitglieder.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 22:03 Uhr

Lucan-7zum BeitragSowohl KPD als auch SPD bestanden auch danach noch weiter. Insofern war die SED eine Neugründung ehemaliger KPD/SPD Mitglieder.


Nein, das stimmt nicht. Die SED war eine Zwangsvereinigung von KDP und SPD zur Einheitspartei. Die beiden anderen gab es in der DDR nicht.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 09:29 Uhr

mal wieder auf dem revisionismuspfad unterwegs?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 15:56 Uhr

Lucan-7zum BeitragIch schon. Inwiefern sollte sie denn nicht identisch sein?


Nein, die haben alle plötzlich ihre Meinung geändert und fanden es von heute auf morgen schlagartig nicht mehr gut, dass man Menschen an den Grenzen erschießt.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 12:57 Uhr

qdspielerzum Beitrag
Lucan-7zum BeitragIch schon. Inwiefern sollte sie denn nicht identisch sein?

qdspielerzum BeitragNein, die haben alle plötzlich ihre Meinung geändert und fanden es von heute auf morgen schlagartig nicht mehr gut, dass man Menschen an den Grenzen erschießt.

Genau wie die Mitglieder der ehemaligen Block-Parteien CDU und LDPD es plötzlich nicht mehr gut fanden, wenn Menschen an der Grenze erschossen wurden. Die hatten es allerdings auch einfacher, waren doch die West-Ausgaben ihrer Parteien schon immer gegen Mauer und Schießbefehl. Da wäre jede zusätzliche Distanzierung eher kontraproduktiv gewesen.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 06:42 Uhr

Die Gründer haben die AfD verlassen und sie benutzten die Stimmung gegen Asylanten um groß zu werden, dementsprechend sind natürlich jetzt viele Mitglieder genau deshalb dazu gekommen.
Diese braune Suppe ist zentraler Bestandteil des Programms der AfD und genau deshalb wird sich da gar nichts geben.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

08.10.2018 07:42 Uhr

Alles ist möglich. Ich habe keine Glaskugel.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 15:42 Uhr

MusashiHaikuzum BeitragDie Gründer haben die AfD verlassen und sie benutzten die Stimmung gegen Asylanten um groß zu werden, dementsprechend sind natürlich jetzt viele Mitglieder genau deshalb dazu gekommen.

Die haben nicht verlassen, sondern es wurde gemacht, dass sie verlassen wurden.
Das sehe ich anders. Die Ursache liegt vielmehr in der Art und Weise wie die Flüchtlinge ins Land gelassen wurde und die deswegen folgte große Masse. Die Quittung zahlen die verantwortlichen Parteien bis heute und nicht nur in Bezug, auf die AfD.
Hinzu kommt, dass deswegen erheblich darauf geschaut wird, was in den letzten Jahren so alles passiert ist. Änderung der Einbürgerung, Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft, Steigung von bestimmten Formen der Kriminalität, bei denen ein überproportional großer Anteil Flüchtlinge sind, Ehrenmorde, islamisch gerechtfertigte Terroranschläge, oder die Vorbereitung dieser in Deutschland, aber auch in unseren Nachbarländern in Frankreich und den Niederlanden ging von Flüchtlingen aus Deutschland aus, usw.
Hinzu kommt, dass die Frage der Integration auf ein unrealistisches Minimum an Anspruch reduziert wurde. Wer ein bisschen Deutsch kann und eine Arbeit hat, ist schon integriert. Eine Wirkung nachhaltige Wirkung hat mit Sicherheit, dass aus den Reihen der SPD die Existenz eine deutschen Kultur geleugnet wurde.
Ich denke, wenn die CDU und die SPD bei ihrer alten Politik geblieben wäre und nicht den alten grünen Fundamentalismus in Teilen übernommen hätte, dann hätte die AfD keine Chance gehabt.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 18:11 Uhr

Orangsayazum BeitragEinführung der doppelten Staatsbürgerschaft
Ja und. Wir hatten sogar schon einen Ministerpräsidenten mit doppelter Staatsbürgerschaft, derzeit haben wir eine Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz mit doppelter Staatsbürgerschaft.

Hast Du ein Problem damit?
Orangsayazum Beitragdass aus den Reihen der SPD die Existenz eine deutschen Kultur geleugnet wurde.
Och bitte, nicht schon wieder. Meinst Du die, die dann auch gesagt hat, es "völlig absurd zu sagen, es gäbe keine deutsche Kultur"?
Und selbst wenn eine SPD-Politikerin sich so äußert: Ist das dann gleich repräsentativ für die ganze SPD?
Orangsayazum Beitragden alten grünen Fundamentalismus
Beschreibe doch den mal bitte.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

10.10.2018 09:18 Uhr

Aleschazum Beitrag
Orangsayazum BeitragEinführung der doppelten Staatsbürgerschaft
Ja und. Wir hatten sogar schon einen Ministerpräsidenten mit doppelter Staatsbürgerschaft, derzeit haben wir eine Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz mit doppelter Staatsbürgerschaft.

Aleschazum BeitragHast Du ein Problem damit?
Kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, wie sie inhaltlich dazu steht. Ich kann nur sagen, dass ich bei McAllister kein Problem hatte und seine Haltung hierzu nachvollziehbar ist. Hinzu kam noch ein weiterer Faktor hinzu. Er war nicht nur deutscher und britischer Staatsbürger, sondern, wie alle Britten und Deutschen auch, ein EU Staatsbürger. Siehst du in der Loyalität, oder der verbindenden EU-Staatsbürgschaft von McAllister ein Problem. Ich sah es damals nicht.
Ein Problem habe, ich, wenn zum Beispiel jemand die deutsche Staatsbürgerschaft übernommen hat, seine alte Staatsbürgerschaft behält und fanatisch einen kurdischen Nationalismus vertritt. Auch, wenn jemand sich die durch Täuschung die doppelte Staatsbürgerschaft erschlichen hat. Bei der Änderung des Einbürgerungsrecht unter der Regierung Schröder/Fischer war es politisch nicht durchsetzbar, dass gleichzeitig die Option der doppelten Staatsbürgerschaft eingeführt wird. Was haben sie gemacht, sie haben eine Formalie geändert und somit eine Hilfe zur Rechtsbeugung geboten. Zuvor musste man vor der Einbürgerung, die Urkunde der Ausbürgerung vorlegen. Erst dann konnte man die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Es wurde so geändert, dass man einfach die Entlassung aus der alten Staatsbürgerschaft, wie auch die innere Zuwendung zur deutschen Kultur, die damals ein Kriterium zur Einbürgerung gehörte, einfach vorausgesetzt wurde. Das öffnete natürlich Tür und Tor, den deutschen Staat, eigentlich die deutsche Gesellschaft zu bescheißen. Vielleicht erweist sich dieser Betrug eines Tages noch als gut. Denn in dem Zeitrahmen, indem so verfahren wurde, sind Menschen eingebürgert worden, die tatsächlich nicht die Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten. So kann es durchaus passieren, dass dieser Sachverhalt als ein Akt betrachtet wird, der unheilbar fehlerhaft ist. Außerdem hat sehe ich in der doppelten Staatsbürgerschaft auch einen Vorteil. Grundsätzlich sind die Hürden jemanden mit doppelter Staatsbürgerschaft auszubürgen, niedriger als bei einer einfachen Staatsbürgerschaft.
Ich sehe hier ein Trendwende, denn im Sommer letzten Jahres haben sich Mitglieder Mitglieder der Bundestages und zur Fraktion der SPD gehörend derart geäußert, dass die doppelte Staatsbürgerschaft ein Fehler sein könnte. Kramp-Karrenbauer hat sich bei der Tagung der JU ebenfalls kritisch zur doppelten Staatsbürgerschaft ausgesprochen. Ich stehe mit der Frage mit meiner Überzeugung bei weitem nicht mehr so alleine da, wie vor einigen Jahren und das bei der etablierten Politik. Staatsbürgerschaft des Menschen und Regierung ist in einem gesunden Zustand ein gegenseitiges Loyalitätsverhältnis.
Deine Frage, ob ich ein Problem damit habe, kann mehrere Gründe haben. Einmal, du willst nur wissen, wie weit und warum ich so denke, okay. Oder auch, du bist so oberflächlich und machst einen Vergleich mit einem britischen Staatsbürger mit deutscher Mutter und überträgst es plakativ auf sämtliche Probleme, die sich aus einer doppelten Staatsbürgerschaft ergeben.

Aleschazum BeitragOch bitte, nicht schon wieder. Meinst Du die, die dann auch gesagt hat, es "völlig absurd zu sagen, es gäbe keine deutsche Kultur"?

Gauland vertritt nicht den Hintergrund, den ich vertrete, und wenn man eine politische Meinung nicht mehr vertreten darf, weil es zwar hier und da inhaltlich Parallelen gibt, aber in Grundsätzen und der Mentalität Unterschiede gibt, muss ich meine Meinung nicht ändern. Niemand könnte noch eine politische Haltung haben, weil man dann immer jemanden als Negativbeispiel findet, mit dem man nichts gemeinsam hat, aber sich ein Teil der politischen Haltung überlappt. Es ist nicht meine Mentalität einen Menschen, an irgendeinem Ort entsorgen zu wollen. Damit habe ich keine Gemeinsamkeit.
Aber wegen Gaulands groben Art, wird die Grundaussage von Özoguz nicht besser. Vielleicht merkst du es wegen deiner Philosophie, politischen Überzeugung, oder, wie man es im Feintuning auch immer festlegen darf, nicht. Aber die Grundaussage ist kein Stück besser als die Aussage von Gauland. Es gibt noch eine Parallele zur AfD. Sie macht diese Aussage, es gibt eine Aufregung darum und sie fühlt sich missverstanden und stilisiert sich zum Opfer.
WeltÖzoguz relativierte in der Sendung ihre Aussagen zur deutschen Kultur

[quote=Welt]
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), fühlt sich nach eigenen Angaben von der scharfen Attacke des AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland schwer getroffen. „Im ersten Moment ist man schwer schockiert“

In dieser Form von Öffentlichkeitsarbeit, die Özoguz hier betrieben hat, ist ja die AfD ein wahrer Meister. Die relativieren immer was sie gesagt haben, wenn sie einen Sturm losgebrochen haben, fühlen sich falsch verstanden und schlecht behandelt. Das funktioniert ...
Özoguz hat als Integrationsbeauftragte, was die Sache noch viel schlimmer macht, über einen Kern (die deutsche Kultur) erniedrigend hergezogen, gehetzt und Hass gesät. Deswegen, werde bei mir, solange sie es nicht zurücknimmt, immer wieder meine Hand auf diese Wunde legen. Es ist schlicht inakzeptabel, auch, wenn einige die von Hause her Deutsche sind, aber mit der braunen Vergangenheit nicht fertig werden, oder aus anderen Gründen, ihr zustimmen.

Nun zur SPD und was du im obigen Zitat angesprochen hast. Ich bin mir sicher, dass es in der SPD Mitglieder gibt, die jenseits, des einseitigen Weltoffenheitsfundamentalismus die Wort von Özoguz kritisch, oder gar mit Schmerz die Beleidigung hinnehmen. Ich stelle mal die Reaktion von Özoguz und Sarrazin gegenüber. Wie hat den die SPD auf beide reagiert? Bei Sarrazin gab sogar den Versuch ihn auszuschießen, prominente Politiker wie von Dohnanyi, haben Sarrazin verteidigt. Der wesentliche Unterschied ist, dass es in der Partei zu dieser Person eine Kontroverse gab und gibt. Bei Özoguz vermisse ich das in der Partei. Es würde der SPD gut tun, wenn sie mal auf ihre alte Politik schaut, z.B. was die sozial liberale Regierung machte, denn da war, wegen Maße die Problematik ausländischer Einwohner kein großes Thema, aber die Haltung dazu war vernünftig und stell dir vor, sie waren deswegen nicht AfD und Pegida.

Helmut Schmidt: "Wer die Zahlen der Muslime in ... nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf."

Helmut Schmidt ist in der SPD für viele ein Vorbild. Siehst du, es geht auch in der SPD und ohne, weil es die der AfD und Pegida gibt, an den Nägeln zu kauen,

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

10.10.2018 09:29 Uhr

Orangsayazum BeitragÖzoguz hat als Integrationsbeauftragte, was die Sache noch viel schlimmer macht, über einen Kern (die deutsche Kultur) erniedrigend hergezogen, gehetzt und Hass gesät.


Blödsinn.

Orangsayazum BeitragDeswegen, werde bei mir, solange sie es nicht zurücknimmt, immer wieder meine Hand auf diese Wunde legen. Es ist schlicht inakzeptabel, auch, wenn einige die von Hause her Deutsche sind, aber mit der braunen Vergangenheit nicht fertig werden, oder aus anderen Gründen, ihr zustimmen.


Geschichtenerzähler.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

10.10.2018 09:52 Uhr

Orangsayazum BeitragEr war nicht nur deutscher und britischer Staatsbürger, sondern, wie alle Britten und Deutschen auch, ein EU Staatsbürger.
Bald nicht mehr. Und gewöhne Dir bitte an, Briten nur mit einem "t" zu schreiben.
Orangsayazum BeitragSiehst du in der Loyalität, oder der verbindenden EU-Staatsbürgschaft von McAllister ein Problem.
Nein.

Dann differenziere aber bitte dahingehend, daß Du mit der doppelten Staatsbürgerschaft erst dann ein Problem hast, wenn die zweite Staatsbürgerschaft die eines Nicht-EU-Landes ist.

Und da gibt es nach wie vor Hindernisse für eine doppelte Staatsangehörigkeit. Ist ja nicht so, daß man die nachgeschmissen bekommt, auch wenn immer wieder der Eindruck erweckt wird, daß dem so sei.
Orangsayazum BeitragEin Problem habe, ich, wenn zum Beispiel jemand die deutsche Staatsbürgerschaft übernommen hat, seine alte Staatsbürgerschaft behält und fanatisch einen kurdischen Nationalismus vertritt.
Das wäre vergleichbar mit einem Schotten, der das macht, was gerade viele Briten tun, solange sie noch in der EU sind: Die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen. Jetzt behält der aber die britische und unterstützt Indyref2 und würde dann für die Unabhängigkeit Schottlands stimmen.
Hättest Du damit auch ein Problem?
Orangsayazum BeitragAuch, wenn jemand sich die durch Täuschung die doppelte Staatsbürgerschaft erschlichen hat.
Da sind wir uns einig.
Orangsayazum BeitragEs wurde so geändert, dass man einfach die Entlassung aus der alten Staatsbürgerschaft, wie auch die innere Zuwendung zur deutschen Kultur, die damals ein Kriterium zur Einbürgerung gehörte, einfach vorausgesetzt wurde.
Das belege doch mal bitte.
Mein Kenntnisstand ist der, daß man die Entlassung aus der alten Staatsbürgerschaft nachweisen muß - es sei denn, diese ist gar nicht möglich, weil ein Staat seine Bürger nicht aus der Staatsbürgerschaft entläßt. Ein prominentes Beispiel ist Cacau, der nach wie vor auch die brasilianische Staatsbürgerschaft besitzt, weil eine Abgabe bzw. ein Verlust der brasilianischen Staatsbürgerschaft nicht möglich ist.
Orangsayazum BeitragOder auch, du bist so oberflächlich und machst einen Vergleich mit einem britischen Staatsbürger mit deutscher Mutter und überträgst es plakativ auf sämtliche Probleme, die sich aus einer doppelten Staatsbürgerschaft ergeben.

Ich denke, es ist ganz einfach so, daß da einfach ein Unterschied gemacht wird. Man überlege z.B. was los gewesen wäre, wenn McAllister und Barley keinen britischen, sondern türkischen Vater hätten.
Oder wenn Cem Özdemir, in Deutschland geboren und im Besitz nur einer Staatsangehörigkeit, nämlich der deutschen, Ministerpräsident von Baden-Württemberg würde.
Leute mit türkischem Hintergrund können deutsch sein und sich zu Deutschland bekennen wie sie wollen, es wird immer welche geben, die sie nach Anatolien entsorgen wollen. Cem Özdemir hatte auf das Ansinnen, ihn abzuschieben, ja schon die passende Antwort: https://www.youtube.com/watch?v=QunTw3P-zMI&t=5s, ab Minute 5:26.
Orangsayazum BeitragÖzoguz hat als Integrationsbeauftragte, was die Sache noch viel schlimmer macht, über einen Kern (die deutsche Kultur) erniedrigend hergezogen, gehetzt und Hass gesät.
Ach komm. Wo hat sie denn gehetzt und Hass gesät? Weil sie keine deutsche Leitkultur erkennen kann? Das lustige ist doch, daß, wenn man bei den Kritikern nachfragt, was denn die deutsche Leitkultur sei, selten eine Antwort kommt.
Orangsayazum BeitragBei Sarrazin gab sogar den Versuch ihn auszuschießen
Sarrazin ist nun definitiv ein Hetzer.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

10.10.2018 15:02 Uhr

Aleschazum BeitragBald nicht mehr.

Ich würde den Tag nicht vor dem Abend loben. Bislang verfällt das Land ja in eine Unordnung und man weiß gar nicht, was daraus wird. Das fängt mit einem neuen Referendum an, aber da müsste dann bei einer Rücknahme die EU zustimmen. Die Privilegien, die Thatcher für die Britten durchsetze. Würden wohl wegfallen. Eine andere Möglichkeit wäre GB vertraglich einen Status zu geben, wie Norwegen und die Schweiz es inne haben. Aber die sind vertraglich auch an künftige EU-Beschlüsse gebunden und können nicht mitreden. Zahlen müssen sie allerdings auch wie ein EU-Mitglied. Da hätte allerdings GB nichts gewonnen, denn die Bindung wäre, ohne als Mitglied dazuzugehören, fast identisch.

Aleschazum BeitragDann differenziere aber bitte dahingehend, daß Du mit der doppelten Staatsbürgerschaft erst dann ein Problem hast, wenn die zweite Staatsbürgerschaft die eines Nicht-EU-Landes ist.

Die doppelte Staatsbürgerschaft war aus guten Gründen unerwünscht. Man hatte nur Ausnahmen. Länder, wie der Irak lassen nicht zu, dass ein Iraner seine Staatsbürgerschaft aufgibt. Da wurde es hingenommen.
Die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft war für den Koalitionsvertrag der in der vorherigen Legislaturperiode eine geforderte Voraussetzung. Für die damalige CDU war es eine Kröte, die zu schlucken war. Das damalige Argument war, es würde der Integration helfen. Schön wäre es ... Einiges sollte man nicht machen, um die Integration zu fördern, sondern vielmehr erst dann geschehen, wenn eine Integration vorhanden ist. Das betrifft die Staatsbürgerschaft genauso, wie den Bau einer Moschee, wo erst kürzlich deutlich demonstriert wurde, dass die Moschee keine Hilfestellung zur Integration ist, sondern vielmehr als Instrument eine Integration zu verhindern genutzt wird.
Ich schließe mich im Groben dieser Kritik an:
Daneben spielen in der Debatte über den "Doppelpass" auch Argumente bezüglich der Auswirkungen auf die Integration von Migranten eine wichtige Rolle. So wird argumentiert, dass doppelte Staatsangehörigkeit der Integration schade, weil sie verhindere, dass sich Zuwanderer und ihre Nachkommen ganz auf das Aufnahmeland sowie dessen Kultur und Werte einließen. Unterstellt werden Loyalitätskonflikte ("niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen") und die Instrumentalisierung von Doppelstaatlern durch die jeweiligen ausländischen Regierungen. Auch sei das Niveau der politischen Partizipation im Aufnahmeland geringer als bei Personen mit nur einer Staatsangehörigkeit. Abgelehnt wird ebenfalls die Hinnahme von Mehrstaatigkeit, um Einbürgerungen zu fördern, weil die Bedeutung der deutschen Staatsangehörigkeit für Integration generell überschätzt werde.

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/254191/doppelte-staatsangehoerigkeit-zahlen-und-fakten?p=all
Hinzu kommt, dass eine Staatsbürgerschaft auch etwas mit Identität zu tun hat. Bei der Einweihung der DİTİB-Zentralmoschee hatte ich allerdings nicht den Eindruck, dass die Moschee eine Integration fördert. Ich bin da auch nicht der Einzige und nicht wenige Befürworter des Bau wurden bitter enttäuscht.

Letztes Jahr im Sommer gab es ein Kontroverse innerhalb der SPD, ob in der Dritten Generation die doppelte Staatsbürgerschaft auch noch hingenommen werden soll. Sie näherte sich hier der CDU an. Also soll sie nicht.

Für mich gehört zur deutschen Staatsbürgerschaft auch, ob die Nachfahren ihr Leben frei gestallten können, oder nicht.
Vor kurzem habe ich mich mit jemanden unterhalten. Sie ist türkischer Herkunft und erzählte mir letztes Jahr, wie sie von zuhause abgehauen ist. Sie sagte mir, irgendetwas aus der Zeit, als sie ihre Familie verlassen hat. Ich fragte sie, weil ich die Erzählung noch vor Augen hatte, wie sie denn als Jugendliche alleine durchkam. Sie schaute mich mit großen Augen an und meinte, ich war damals 21 Jahre. Bei einem Türken ist es auch ein abhauen, wenn man mit 21 Jahren seinen Weg geht. Ich sollte verheiratet werden, denn es war bei mir spät. ... Ich war ein bisschen überrascht, weil ich vom Gespräch des Vorjahres von einer Jugendlichen ausging. Ich sagte, dann ging es dir insofern noch gut, weil dich deine Familie nicht getötet hat. Darauf ging sie nicht näher ein und sagte, ich hatte auch so unglaublich viel und lange Stress mit meiner Familie, weil sie mich terrorisierte. Am nächsten Tag sprach ich noch mal mit ihr und kurz war es wieder Thema. Ich sagte nur, es sei gut, dass sie sich von der Familie gelöst haben und ihre Kinder dem Alter entsprechend sich für ihren Weg entscheiden können. Hier stimmte sie mir lebendig zu.
Ich habe kein Problem damit, dass sie türkischer Herkunft ist und nun eine Deutsche. Ganz im Gegenteil, ich begrüße dies, aber diese Familienstrukturen, die über Generationen den Menschen die Freiheit nehmen, will ich nicht eingebürgert haben!
Falls von dir die Standardantwort kommt, bei uns war es früher aber auch schwierig, dann stimme ich dir zum Teil zu. Allerdings ist diese individuelle Freiheit eine Errungenschaft und als Staatsbürger ist diese Freiheit in der Verfassung verbrieft. Der Staat schütz meine Freiheiten und dies teils sogar international.
Mir ist es so egal, wie nur etwas, welcher Herkunft jemand ist, welcher Hautfarbe er hat, usw. Allerdings ist mir wichtig, dass es eine innere Zuwendung zu Deutschland gibt und die logische Konsequenz einer Einbürgerung ist, dass die Nachfahren im deutschen Volk aufgehen und nicht separieren. Ich halte einen Punker ausländischer Herkunft, der wahrlich nicht bürgerlich ist, für integrierter, als so manchen, der in seiner Familie nur eine arrangierte Ehe mit einem Moslem zulässt, mit Geschwistern und Angehörigen ein Überwachungssystem hat, aber deutsch spricht und regelmäßig arbeitet. Der Punker separiert sich auch, aber nicht, weil es seine Herkunft gebietet, sondern gemeinsam mit anderen, die eine andere, oder deutsche Herkunft haben. Ob ich seine Lebensart gut finde, ist eine andere Frage.
Aleschazum BeitragMein Kenntnisstand ist der, daß man die Entlassung aus der alten Staatsbürgerschaft nachweisen muß - es sei denn, diese ist gar nicht möglich, weil ein Staat seine Bürger nicht aus der Staatsbürgerschaft entläßt.

Das ist die alte Regel, bzw. war 1999 der Vorwurf, als die rot/grüne Regierung, ein "modernes" Einbügerungsrecht schaffen wollte. Die Opposition sprach damals sogar von Beihilfe zur Rechtsbeugung. Mir hat eine Türkin geschrieben, die sich einbürgern ließ, dass sie die Ausbürgerung beantragt hätte, aber die türkische Botschaft bislang keine Urkunde zugeschickt hat. Habe ich nur einmal in einer Mail gelesen, aber es kann auch sein, dass damals bewusst die Türkei die Ausbürgerung verschleppte.
Aleschazum BeitragIch denke, es ist ganz einfach so, daß da einfach ein Unterschied gemacht wird. Man überlege z.B. was los gewesen wäre, wenn McAllister und Barley keinen britischen, sondern türkischen Vater hätten.

Ich kann über Barley nichts sagen, weil ich nichts darüber gehört habe. Während McAllister Ministerpräsident war, hat er mehrfach dazu etwas gesagt. Er sagte, vereinfacht und gekürzt gesagt, dass er in Deutschland aufgewachsen ist, seine Familie in Deutschland lebt, er mit anderen Schotten noch traditionelles macht, dieses allerdings für ihn nur noch Nostalgie sei. Ich habe absolut kein Problem damit, dass er Ministerpräsident ist.

Aleschazum BeitragOder wenn Cem Özdemir, in Deutschland geboren und im Besitz nur einer Staatsangehörigkeit, nämlich der deutschen, Ministerpräsident von Baden-Württemberg würde.
Bei einem Türken, sähe es bei mir nicht anders aus. Özdemir ist ein Politiker, dem ich, wie du dir denken kannst in vielen Dingen nicht zustimme. Er ist türkischer Herkunft, seine Frau irgendwo aus Lateinamerika. Ich habe keine Zweifel, dass er zurecht im deutschen Bundestag ist. Auch muss er sich von seiner Herkunft irgendwie emanzipiert haben, oder kommt aus einem toleranten Elternhaus, der eine Entwicklung zuließ. Vielleicht auch beides. Ich habe keine Zweifel daran, dass er etwas anderes als ein Schwabe und ein Deutscher ist. Auch, wenn wir uns in Fragen, wie Einbürgerung und erst Recht doppelte Staatsbürgerschaft unterscheiden. Ich weiß nicht, welche Form von Staatsbürgerschaft er hat, aber bin mir ziemlich sicher, wenn eine doppelte Staatsbürgerschaft nicht möglich wäre und Deutschland genauso ein demokratisches freies Land ist, dass er sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entscheiden würde. Auf seine Art lebt er ja quasi schon beruflich für Deutschland. Auch, wenn zu so mancher Meinung mir die Fußnägel hochrollen. Hinter den Kopf von Özdemir kann ich natürlich nicht schauen.
Aleschazum BeitragLeute mit türkischem Hintergrund können deutsch sein und sich zu Deutschland bekennen

Selbstverständlich.

Aleschazum BeitragAch komm. Wo hat sie denn gehetzt und Hass gesät? Weil sie keine deutsche Leitkultur erkennen kann?

Ja, hat sie und es würde ihr gut stehen, wenn sie sich entschuldigen würde und nicht wie ein AfD Politiker als Opfer hinstellt. Es war falsch, daneben abwertend und erniedrigend. In diesem Zusammenhang fällt mir gerade Enissa Amani ein. Ich weiß nicht, ob du die Sendung Hart, aber fair gesehen hast. Da war bei Amini eines mir aufgefallen. Sie sprach von einem neuen Deutschland. Einem Deutschland der Kulturen und Multikulti will ich nicht. Auch, wenn das Wort nicht mehr in dem scharfen Sinn, wie es die Grünen einst forderten, verwendet wird. Ich habe nicht vergessen, wie Claudia Roth damals, bei der Diskussion, ob, damals betraf es insbesondere Türken, Ausländer die deutsche Sprache lernen müssen, von eine Zwangsgermanisierung sprach. Ich bin entschieden dagegen, eine Gesellschaft aufzubauen, die jeweiligen Separatismus von Menschen, die in unserem Land leben, fördert. Auch bin ich dagegen, wenn ethnische, oder religiöse Gruppen, so wie es im Orient üblich ist, von einander getrennt leben und der Stamm, Clan, Familie, oder wie man es im Einzelfall genannt werden darf, darüber wacht, dass diese Trennung auch gelebt wird. Das sollte sich in Deutschland nicht integrieren!

Aleschazum BeitragDas lustige ist doch, daß, wenn man bei den Kritikern nachfragt, was denn die deutsche Leitkultur sei, selten eine Antwort kommt.

Das Wort Leitkultur, welches zuerst von Tibi in die Diskussion gekommen sein soll, ist leider ein verbrauchtes Wort. Inhaltlich ist es allerdings ein guter Begriff. Ich sage nochmal, ich möchte nicht, dass Deutschland so umgebaut wird, wie es Özoguz vor Augen schwebt und ihre Stellungnahmen, oder Vorstellungen von Anwerbebüros im Ausland teile ich nicht. Ich habe bei ihr vielmehr den Eindruck, dass sie vielleicht in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, aber bis heute nicht in Deutschland angekommen ist.

Aleschazum BeitragSarrazin ist nun definitiv ein Hetzer.

Das mag wohl deine Wahrnehmung sein, aber ich würde dem nicht zustimmen, wie auch Buschkowsky kein Hetzer ist, der ja damals das Buch "Deutschland schafft sich ab." verteidigte, oder auch die verstorbene Jugendrichterin Heisig keine Hetzerin ist. Ich habe das Buch vor ungefähr zehn Jahren gelesen und stimme Sarrazin in einigen Bereichen überhaupt nicht zu. Was er über Inteligenz und Abstammung schrieb, war einfach Quatsch. Trotzdem hat er in vielen Aussagen Recht und seine Statistiken und Zahlen sind sauber recherchiert. Buschkowsky unterscheidet sich im Wesentlichen von Sarrazin darin, dass er sich als Bezirksbürgermeister für Migranten eingesetzt hat, er sah da eine Genration verloren gehen und hat beherzt versucht, diese zu retten. In der Kritik selber, sind allerdings Sarrazin und Buschkowsky verwandt. Über Heisig kann ich nicht viel sagen, ich habe nach ihrem Tod nur über sie gelesen, über die Inhalte des Buches, aber kein Buch von ihr. Sie war mit Buschkowsky befreundet, was mich nicht wundert. Vielleicht hat sie als Richterin auf ihrer Art sich bemüht, wie es Buschkowsky macht. Sarrazin ist in meinen Augen kein Hetzer, sondern legt die Hand in die Wunden, teilweise irrt er sich meiner Meinung nach und ist, manchmal in seiner Ausdrucksweise trocken. Deswegen wirkte er bevor er das Buch geschrieben hat auf einige ebenfalls unsympathisch. Ich weiß nicht, was im seinem Kochbuch für Harz IV Empfänger geschrieben hat, aber ich habe früher, ohne Sozialhilfe teilweise unter dem Sozialhilfesatz gelebt. Dies zwar bescheiden und nicht schlecht. Seit zwei Jahren lebe ich aus gesundheitlichen Gründen von meinem Ersparten. Ich habe meine Ausgaben nie mit Harz vier abgeglichen, aber ich kann mir vorstellen, dass mein Budget kleiner ist, als Harz IV. Von der Seite gebe ich Sarrazin darin Recht und halte es manchmal, wenn man sich vermeintlich für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzt für oft für übertrieben. Er ist kein Hetzer, hat aber mit ziemlicher Sicherheit ein anderes Weltbild, als du. Zu seinem neuen Buch kann ich nichts sagen.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

10.10.2018 16:03 Uhr

Orangsayazum BeitragAllerdings ist mir wichtig, dass es eine innere Zuwendung zu Deutschland gibt und die logische Konsequenz einer Einbürgerung ist, dass die Nachfahren im deutschen Volk aufgehen und nicht separieren.

Und bei Muslimen gehst Du davon aus, daß sie sich separieren, eine Ausführungen zum Thema Moschee zeigen das ja auch. Da gibt es aber auch andere Meinungen, ich empfehle hierzu dieses Interview mit Daniel Abdin, dem Vorsitzenden der Schura, des Rates der islamischen Gemeinden in Hamburg.
Er sagt:
Ich bin nicht in Deutschland geboren. Aber: Ich bin deutscher Staatsbürger. Hier ist meine Heimat! Und dieses Gefühl wünsche ich mir für alle Menschen. Dennoch muss in der Gesamtgesellschaft das Bewusstsein entwickelt werden, dass die Muslime ein Teil dieser Gesellschaft sind. Man darf Religion und Nationalität nicht miteinander vermischen. Nicht jeder Deutsche ist Christ und nicht jeder Muslim ist Ausländer.
und
Muss ich Bratwurst essen, um Deutscher zu sein? Assimilation wäre wirklich: alles abzulegen. Ich bin nicht als Deutscher geboren, aber ich fühle mich als Deutscher. Wenn ich im Libanon bin, wo ich geboren bin, fühle ich mich fremd dort. Aber ich habe trotzdem von dort bestimmte kulturelle Eigenschaften mitgebracht. Warum muss ich mich jetzt z.B. wie Herr Neuburger anziehen?
Er sagt auch ganz klar:
Muslime, die hier körperlich anwesend sind, aber geistig woanders – das ist falsch und dadurch stagniert die Integration.
Er sagt aber auch:
Wir Muslime brauchen aber definitiv sichtbare, transparente Moscheen, wo wir als Teil der Gesellschaft auch sichtbar werden.
Dann wäre man auch das negative Hinterhofmoscheen-Image los.
Orangsayazum BeitragIch kann über Barley nichts sagen, weil ich nichts darüber gehört habe. Während McAllister Ministerpräsident war, hat er mehrfach dazu etwas gesagt. Er sagte, vereinfacht und gekürzt gesagt, dass er in Deutschland aufgewachsen ist, seine Familie in Deutschland lebt, er mit anderen Schotten noch traditionelles macht, dieses allerdings für ihn nur noch Nostalgie sei. Ich habe absolut kein Problem damit, dass er Ministerpräsident ist.
Du gehst Null darauf ein, was gewesen wäre, wenn der Vater nicht Brite, sondern Türke gewesen wäre.

So, jetzt nehme ich mal das, was Du über McAllister sagst, und ändere das entsprechend ab:
Er sagte, vereinfacht und gekürzt gesagt, dass er in Deutschland aufgewachsen ist, seine Familie in Deutschland lebt, er mit anderen Türken noch traditionelles macht, dieses allerdings für ihn nur noch Nostalgie sei.

Magst Du jetzt mal darauf eingehen?
Orangsayazum BeitragIch weiß nicht, welche Form von Staatsbürgerschaft er hat
Lese Beiträge gründlich durch, dann weißt Du sowas. Das steht sogar dort, was Du von mir zitiert hast:
Orangsayazum Beitrag
Aleschazum BeitragOder wenn Cem Özdemir, in Deutschland geboren und im Besitz nur einer Staatsangehörigkeit, nämlich der deutschen, Ministerpräsident von Baden-Württemberg würde

Orangsayazum BeitragSelbstverständlich.
Schön für Dich, andere sehen das anders. Die wollen dann Özdemir in die Türkei abschieben. Obwohl er hier geboren ist, Deutscher ist und Schwäbisch schwätzt. Das ist das was ich sagte: Jemand mit türkischen Wurzeln kann sich zu Deutschland bekennen wie er will, es gibt immer Leute, für die er immer der Türke bleibt, den man, wenn seine Meinung nicht genehm ist, auch gerne in die Türkei abschieben kann.

Mir ist nicht bekannt, daß dieses Phänomen auch bei Personen auftritt, die ihre Wurzeln beispielsweise in Frankreich oder Großbritannien haben.
Wo?
Orangsayazum BeitragEs war falsch, daneben abwertend und erniedrigend.
Ja? Finde ich nicht, auch wenn ich dem nicht ohne weiteres zustimme.
Orangsayazum BeitragIch sage nochmal, ich möchte nicht, dass Deutschland so umgebaut wird, wie es Özoguz vor Augen schwebt
Was genau schwebt ihr denn vor? Beispiele?

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

09.10.2018 16:03 Uhr

Ich denke, genau die große Aufregung und dem großen Trallala drumherum die AfD so stark macht und vielleicht die Gründer des Arbeitskreises deswegen in die AfD eingetreten. Gegen die AfD gibt es durchaus berechtigte Kritik und so mancher Kurs innerhalb der Partei geht in eine gefährliche Richtung. Wenn aber aus jeder Kleinigkeit ein riesiges Bohei gemacht wird und überzogen wird, dann treibt man Menschen in die AfD. Beispiel die Gründung. Wäre das in den Medien nur eine Randnotiz gewesen, hätten sich nicht hier und da namhafte aufgeregt und sich mit eine Interview präsentiert, dann wäre der Fokus weniger auf die AfD gerichtet. Ja, die AfD versteht es zu polarisieren und zu hetzen, aber sie sind nicht die Einzigen. Viele Gegner verstehen es genauso und noch besser.

Ich bin nicht in der AfD und wähle die Partei auch nicht, denn die Richtung in die sich diese Partei entwickelt, ist unklar. Als Jude wäre ich deswegen noch weniger der AfD nahe. Dies genau aus dem Grund, warum Friedmann aus der CDU in Hessen ausgetreten ist. Einiges was in der AfD abging ist schlicht inakzeptabel.

Ich würde als Jude vermutlich gar keinem Arbeitskreis anschließen, oder besser wäre da sehr zurückhalten, wenn die Arbeit in die Öffentlichkeit geht. Der Grund Juden werden gerne zum Vorzeigen, oder als Alibi verwendet. 'Dafür würde ich mich nicht hergeben wollen. Egal bei welcher Partei das wäre.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

10.10.2018 10:47 Uhr

Orangsayazum BeitragDer Grund Juden werden gerne zum Vorzeigen, oder als Alibi verwendet. 'Dafür würde ich mich nicht hergeben wollen. Egal bei welcher Partei das wäre.


Das ist es. Als Jude ist man in Deutschland wahrscheinlich recht genervt - entweder man wird angefeindet, oder instrumentalisiert; wenn ich das mal etwas überspitzt ausdrücken darf.

Zumal: Dass die AfD antiislamisch ist, macht sie ja nicht automatisch judenfreundlich.
Wenn man das Sprichwort "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" genauer betrachtet, muss man sagen, dass solche *ähem* Freundschaften nicht stabil bzw. nachhaltig sind.
Könnte also auch schnell kippen, wenn der AfD in den Sinn kommt, eine andere Subkultur zu instrumentalisieren.

Re: „Juden in der AfD“ soll am Sonntag gegründet werden

10.10.2018 12:38 Uhr

Roman1212zum BeitragZumal: Dass die AfD antiislamisch ist, macht sie ja nicht automatisch judenfreundlich.

So ist es. Ich erinnere an den Konflikt, als die AfD in den Stuttgarter Landtag gezogen ist. Eine Katastrophe war es, die kurzfristig die Fraktion spaltete. Zwei Flügel hatten sich getrennt.
Friedmann hatte es mit der CDU mal gemacht. Er ist aus der CDU Hessen ausgetreten und in eine CDU eines anderen Landes eingetreten.
Die Spendenaffäre und vielleicht Hohmann (der jetzt bei der AfD ist) waren die Gründe. Deswegen ist die CDU nicht insgesamt antisemitisch. Wenn man den modernen Antisemitismus hinzu zählt, das betrifft Israelkritik mit Grenzüberscheitungen, kommen andere Parteien ebenfalls nicht gut weg.

Ich würde die AfD weder Wählen, noch in die Partei eintreten, weil es einfach nicht absehbar ist, in welche Richtung sie sich entwickelt. Sie kann sich zähmen, wie es die Grünen teils sogar mit Trennung vollzogen hat, aber sie kann sich auch in eine sehr böse, negative Entwicklung bewegen. Gauland, eine wichtige Figur geht auf die Achtzig zu. Was wird nach ihm kommen. Er allein ist in einigen Punkten, auch wenn man die Übertreibungen wegstreicht ein Politiker mit zweifelhaften Positionen.

AfD und rechts

11.10.2018 19:37 Uhr

So lange die AfD sich nicht in Worten öffentlich von rechtsradikalen Gruppierungen wie "Der dritte Weg" oder "ID" distanziert und Mitglieder mit brauner Gesinnung ausschließt, sehe ich auch eine reelle Gefahr!

Ich denke nicht, dass irgendeine Partei antisemitisch ist. Es sind immer einzelne Politiker. Deutschland ist insgesamt gesehen, immer noch sehr israëlfreundlich und das ist gut so!

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