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Gemeindeleben Gemeindefreude - christen / persönlichkeit

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20.09.19 00:05
usar
 
 
20.09.19 07:37
tristesse
 
 
20.09.19 09:13
schneeflloeckchen
 
 
20.09.19 23:14
OpaStefan
 
 
23.09.19 16:07
usar
 
 
20.09.19 09:30
schneeflloeckchen
 
 
21.09.19 01:21
Suzanne62

Gemeindefreude - christen / persönlichkeit

hallo liebes Du,

als ich ein kind war fragten andere christen meine eltern ob sie mich nicht abholen könnten um mich in die kinderstunde mitzunehmen. um es kurz zu machen mit 16 kam ich zum glauben an gott und ich ging dann in den örtlichen ec (jugendverband entschieden für christus) in wöchentliche treffen namens jugendbund. interessiert an allen glaubensdingen hörte ich im evangeliumsrundfunk (ERF) das es wichtig wäre eine gemeinde zu besuchen. mein gewissen regte sich und ich dachte das der jugendbund keine "echte" gemeinde wäre. als ich dann zum studieren in eine grössere stadt zog war es dann soweit ich lies mich in eine echte gemeinde einladen. da ich nicht genuegend ausgleich hatte wurde gemeinde fast zum ganzen lebensinhalt und ich muss vielleicht erwähnen dass es mir in dieser zeit psychisch zunehmend schlechter ging. letztendlich machte ich verschiedene gemeinden durch und mein ich nenne es pflicht oder zwangsvers war "und haltet euch nicht von den versammlungen fern so wie einige von euch vom glauben wegkamen und abirrten". damals las ich die bibel noch mit zuviel angst. irgendwann geriet ich in eine jesusfreaks gruppe und aus der pflicht wurde plötzlich freude. aber jetzt wohne ich in einer kleinstadt und es gibt hier kaum freaks. ich war in drei freaksgruppen und obwohl ich mich nicht als freak bezeichne war ich völligst zufrieden. im moment möchte ich in eine konventionelle gemeinde aufgenommen werden aber ich hinterfrage meine motive und ehrlich gesagt wenn man etwas schon hatte möchte man nicht dahinterstecken. ich weiss gar nicht ob ich weiter in eine gemeinde gehen will, bin sehr unsicher was jesus von mir denn erwartet. jetzt wo ich dass so schreibe glaube ich dass meine neue gemeinde meine psychischen bedürfnisse nie so decken wird wie die früheren freaks in den 90ern und den 2000ern das konnten. ich sage auch immer ich bin ein churchhopper weil ich denke churchhopping schade mir. aber mein hauptargument ist ich weiss von dem ehepaar dr. martin luther-king das sie während der ehefindungsphase entschieden, sie nicht so werden wollten wie ich nenne sie und lege wert darauf dass ich niemand damit abwerte die "gemeindechristen". ich weiss auch von zwei bekannten predigern dass sie sagen willst du dein leben ändern, andere die bücher die du liest und umgieb dich mit neuen freunden. ich hoffe bei gott dass das organisierte christentum nicht von meinem schlechten gewissen leben muss. ich hoffe dass waren jetzt nicht zuviele gedanken, vielen dank für die geduld beim lesen,

Matthias

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